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Düsseldorfer Schauspielhaus: Siegerstück des 2. Autorenlabors

Tina Müller heißt die Preisträgerin des 2. Autorenlabors am Düsseldorfer Schauspielhaus. Mit dem Preis verbunden ist die Uraufführung ihres Stückes „Verlassen“ in der Spielzeit 2008/09 in einer Inszenierung von Julia Hölscher und ein Preisgeld von 2000 Euro.

 

Intendantin Amélie Niermeyer gab zum Abschluss des viertägigen Festivals „Gimme Shelter“ die Gewinner bekannt.

„Die Jury hat hart und lange diskutiert. Die Meinungen gingen zum Teil entschieden auseinander“, so Niermeyer. Obwohl das Stück „Verlassen“ noch in einer vorläufigen Fassung vorliegt, überzeugte es die Juroren „durch seine zwingende Emotionalität, seine Tiefe und nicht zuletzt durch den Humor, mit dem es sich den Zuständen des Verlassenwerdens, des Verlassenseins und der Einsamkeit stellt“.

 

Tina Müller wurde 1980 in Zürich geboren und ist dort aufgewachsen. Von 2001 bis 2004 studierte sie Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim; ab 2004 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste, Berlin. 2003 war sie zum Nachwuchsdramatikerfestival „World Interplay“ (Australien) eingeladen. Ihr Jugendstück „Bikini“ wurde mit dem 3. Preis des niederländisch-deutschen Kinder- und Jugendtheaterfestivals Kaas & Kappes 2005 sowie dem 2. Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis 2006 ausgezeichnet. Ihr Stück „Türkisch Gold“ wird seit Herbst 2007 mit großem Erfolg am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf gezeigt.

 

Die Zuschauer wählten Thomas Melle und sein Stück „Partner“ als Favoriten. Das Schauspielhaus prüft derzeit, ob die Uraufführung seines Stückes zusätzlich ins Programm genommen werden kann.

 

Das Siegerstück des Autorenlabors 2006/07, Nora Mansmanns „zwei brüder drei augen“, ist am Dienstag, 24., Mittwoch, 25. und Donnerstag, 26. Juni 2008 jeweils um 20.00 Uhr in der Alten Paketpost zu sehen. Fußballfans müssen trotz Theater nicht auf das Halbfinale verzichten: Im Anschluss an die Vorstellung haben sie Gelegenheit, die Übertragung vor Ort zu sehen. Die „Shelter-Bar“ sorgt auch nach der Vorstellung während des Spiels für das leibliche Wohl der Besucher.

 

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