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Dvořáks lyrisches Märchen Rusalka im Theater DuisburgDvořáks lyrisches Märchen Rusalka im Theater DuisburgDvořáks lyrisches...

Dvořáks lyrisches Märchen Rusalka im Theater Duisburg

Übernahme-Premiere in neuer Besetzung am Sonntag, dem 1. März, um 19.30 Uhr

 

In einer stark von Richard Wagner beeinflussten, in Melodik und Rhythmik aber doch ganz eigenen Tonsprache erzählt Antonin Dvořák die Geschichte von der Wassernixe Rusalka, die sich in einen Prinzen verliebt und die Wasserwelt verlassen will.

 

Der Preis ist hoch, denn die Hexe, die ihr menschliche Gestalt verleiht, nimmt nicht nur ihre Stimme, sondern verlangt auch, dass Rusalka ihren Prinzen tötet, sollte er ihr jemals untreu werden. Voller Vertrauen in die Kraft ihrer Liebe wagt Rusalka sich ins Menschenreich und erlebt eine große Enttäuschung: Der Prinz, von ihrer Schweigsamkeit irritiert, gibt dem Werben einer anderen nach. Tief getroffen zieht Rusalka sich zurück, und da sie sich weigert, den Geliebten zu töten, bleibt ihr die Heimkehr ins Wasserreich verwehrt. Der Prinz begibt sich schließlich auf die Suche nach der geheimnisvollen Schönen und findet sie als Irrlicht am Ufer des Sees. Einem Kuss, der seinen Tod bedeuten würde, widersetzt sie sich zunächst, doch der Prinz will die Versöhnung auch zu diesem hohen Preis.

 

In der Heimat des tschechischen Komponisten Antonin Dvořák wird das lyrische Märchen Rusalka seit seiner Uraufführung im Jahre 1901 innig verehrt.

 

Nach der Premiere in Düsseldorf zeigen die beiden tschechischen Künstler Jiři Nekvasil (Regie) und Daniel Dvořák (Bühne und Kostüme) nun in Duisburg, wie sie sich die an Andersen (Die kleine Seejungfrau) und Fouquets (Undine) angelehnte Märchen¬oper auf einer deutschen Opernbühne vorstellen. Die Übernahme-Premiere ist am Sonntag, dem 1. März, um 19.30 Uhr, unter der musikalischen Leitung von Baldo Podic im Theater Duisburg zu erleben.

 

Jiři Nekvasil und sein Ausstatter Daniel Dvořák setzen ganz auf die Symbolkraft des Opernmär¬chens. Mit einem anspielungsreichen Bühnenbild betonen sie die verschiedenen Ebenen und die Magie der mythisch-märchenhaften Geschichte.

 

Morenike Fadayomi ist in Duisburg als Rusalka zu erleben. Thorsten Grümbel (Wassermann), Véronique Parize, Kristen Leich und Stephanie Woodling (drei Elfen) repräsentieren die heile Wasserwelt, aus der sie stammt. Renée Morloc reicht ihr als Hexe Jezibaba den Schlüssel zur ersehnten Menschenwelt, in der ihr Sergej Khomov als Prinz und Jeanne Piland als fremde Fürstin begegnen. Was man sich gerüchteweise über Rusalka und den Prinzen erzählt, geben Martin Koch als Heger und Iryna Vakula als Küchenjunge wieder.

 

Karten und weitere Informationen in den Opern¬shops Düsseldorf (Tel. 0211 / 89 25 211) und Duisburg (Tel. 0203 / 9 40 77 77) sowie online über www.rheinoper.de.

 

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