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Eröffnung: Kinderopernhaus Berlin-Reinickendorf – das vierte Kinderopernhaus in Kooperation mit der Staatsoper Unter den Linden

August 2019

Intendant Matthias Schulz und BezirksstadträtinKatrin Schultze-Berndt haben offiziell das Kinderopernhaus Reinickendorf eröffnet. Zur Eröffnung haben die 20 beteiligten Kinder des neuen Ensembles vor den Gästen ihre Kinderopernhymne gesungen und anschließend eine szenische Präsentation der Kinderopern-AG Gustav-Dreyer-Schule des letzten Schuljahres gezeigt.

 

»Das  Kinderopernhaus  Reinickendorf  beruht  auf  einer  wunderbaren  Kooperation  der  Reinickendorfer Musikschule mit der Staatsoper Unter den Linden. Mit diesem Projekt geht die Musikschule Reinickendorf neue zukunftsorientierte Wege. Im Kinderopernhaus wird für die musisch interessierten Kinder der Gustav-Dreyer-Grundschule und der Lauterbach-Grundschule durch eigenes Tun die Faszination Oper erfahrbar«, so BezirksstadträtinKatrin Schultze-Berndt.

Intendant  Matthias  Schulz: »Man  kann  Kinder  nie  früh  genug  mit  Klassischer  Musik  und  Oper  in Berührung  bringen.  Das  Kinderopernhaus  baut  auf  ganz  spielerische  Weise  Berührungsängste  ab  und begeistert!  Die  Erfahrung  zeigt,  wie  positiv  sich  Musik  auf  die  Entwicklung  der  Kinder  auswirkt: Sprachkompetenz,  Konzentration  und  kreative  Fähigkeiten  werden  gefördert,  das  Selbstbewusstsein und  soziale  Kompetenzen  gestärkt –das  sind  nur  einige  Beispiele.  Ganz  besonders  liegt  mir  bei Projekten  wie  dem  Kinderopernhaus  auch  die  Vernetzung  mit  den  Berliner  Bildungsinstitutionen  in den Bezirken am Herzen, um bereits vor Ort die Kinder zu erreichen!«

Das Kinderopernhaus Reinickendorf ist Teil des Kinderopernhauses Berlin, einem Kooperationsprojekt  der  Staatsoper  Unter  den  Linden  mit  Partnern  in  sechs  Bezirken  (Reinickendorf, Mitte,    Friedrichshain-Kreuzberg,    Treptow-Köpenick,    Lichtenberg,    Marzahn-Hellersdorf).    Das Kinderopernhaus  basiert  auf  einem  mehrstufigen  System:  Seit  Beginn  der  Spielzeit  2018/19  gibt  es insgesamt  zehn  Kinderoper-AGs  an  kooperierenden  Grundschulen,  während  in  der  Staatsoper  Unter den  Linden  die  Fäden  zusammenlaufen.  Insgesamt  werden Hunderte  von  Kindern  aus  allen  Berliner Bezirken erreicht, die zum Teil erstmals mit der Kunstform Oper in Berührung kommen. Den Kindern wird  dabei  unabhängig  von  Herkunft  und  Bildungshintergrund  ein  spielerischer  Zugang  zu  Oper  und Musiktheater  ermöglicht. 

Sie  können  anschließend  Ensemblemitglied  in  einem  Kinderopernhaus werden. Diese  gibt  es  bereits  in  Lichtenberg,  Marzahn  und  in  der  Staatsoper  Unter  den  Linden–in Reinickendorf  öffnet  nun  das  vierte  Kinderopernhaus  seine  Pforten.  Auf  dem  Gelände  der  Gustav-Dreyer-Grundschule  stellt  der  Bezirk  für  diese  musiktheaterpädagogische  Arbeit  in  Zusammenarbeit mit der Musikschule ein renoviertes Gebäude zur Verfügung.

Die   musikpädagogische  Arbeit   begann  bereits   im   letzten  Jahr  durch   Kinderopern-AGs  an  den Kooperationsschulen  Gustav-Dreyer-Grundschule  und  Lauterbach  Schule  im  Märkischen  Viertel.  Die 20  Teilnehmerinnen  und  Teilnehmer  im  Alter  von  9  Jahren  bilden  nun  das  Ensemble  des  neuen Kinderopernhauses. Sie werden in wöchentlich stattfindenden Proben von drei Musiktheaterpädagoginnen  in  Darstellendem  Spiel  und  Gesang  unterrichtet  sowie  sozialpädagogisch begleitet. 

Die  öffentliche  Premiere  des  Kinderopernhauses  findet  am  14.  Juni  2020  im  Fontane-Haus statt.Das  Kinderopernprojekt  wurde  2010  als  Initiative  der  Staatsoper  Berlin,  des  Caritasverbands  für  das Erzbistum  Berlin  e.V.  sowie  dem  Bezirk  Lichtenberg  gegründet  und  ist  seit  einem  Jahr  in  der Trägerschaft der Staatsoper Unter den Linden.

Das   Kinderopernhaus   Berlin   wird   durch   den   Berliner   Projektfonds   Kulturelle   Bildung   als strukturbildendes  stadtweites  Projekt  gefördert  und  über  die  beteiligten  Bezirke,  Sponsoren  und Eigenmittel der Staatsoper kofinanziert.

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