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"Fasten Seat Belts oder Viel Glück zum Alltag!" in Bochum

Ein Stück von Jaan Tätte

Premiere am 24. März 2006 in den Kammerspielen des Schauspielhauses.

 

Anett kommt von einer Dienstreise zurück und verkündet ihrem Mann Fred, dass sie sich unsterblich verliebt hat, nämlich in Manfred, den sie auch gleich mitgebracht hat.

Womöglich nur aus Rache an der Nachbarin Anna, die Fred seit Jahren in heimlicher Liebe verfolgt. Aber an ihrer statt nähert Manfred sich dem gehörnten Ehemann.

In dieser wendungsreichen Komödie räumt der lettische Dramatiker mit erfrischen-der Leichtigkeit mit den offenen Fragen des „modernen Lebens“ auf.

 

Jaan Tätte wurde 1964 in Viljandi, Estland geboren. Von 1985-86 absolvierte er eine Regieausbildung am Pädagogischen Institut Tallinn; bis 1990 ein Bühnen-kunststudium am Staatlichen Konservatorium Estlands. Seit 1990 arbeitet er als Schauspieler am Linnateater in Tallinn. In Estland ist er außerdem als Sänger be-kannt. Zusammen mit dem Schauspieler Marco Matvere hat er mehrere CDs aufge-nommen. Seit Ende der neunziger Jahre schreibt Tätte Theaterstücke. Sein erfolg-reichstes Stück „Bungee Jumping“ wurde in Estland mit mehreren Literatur- und Theaterpreisen ausgezeichnet und ist mittlerweile ins Deutsche, Lettische, Russi-sche, Französische und Englische übersetzt. Sein neustes Stück, die Komödie „Fasten Seat Belts oder Viel Glück zum Alltag!“ hatte 2001 seine Uraufführung am Linnateater.

 

Christian Tschirner geboren 1969 in der Lutherstadt Wittenberg. Nach dem Be-such der Polytechnischen Oberschule in Karl-Marx-Stadt, einer Ausbildung zum Tierpfleger im Zoo Leipzig und dem Abitur an der Abendschule studierte er zu-nächst ein Jahr lang Theaterregie und Szenisches Schreiben bei Danny Partridge und Steve Friedmann an der Columbia University in New York. Es folgten ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und die erste Zusammenarbeit mit Christian Weise. Von 1995 bis 1999 war Christi-an Tschirner als Schauspieler am Schauspiel Frankfurt engagiert, von 1999 bis 2002 als Autor, Regisseur und Schauspieler am TaT Frankfurt. Am Nationaltheater Mannheim inszenierte er zusammen mit Christian Weise „Iphigenie in Aulis“, „Das Leben ein Traum“ und „Kasimir und Karoline“ sowie allein im Studio Werkhaus die Uraufführung „Der Test“. Am Burgtheater setzte er 2005 im Vestibül „Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler mit Dorothee Hartinger in Szene. Am Schauspielhaus Bochum feierte Tschirner im Dezember 2005 seine umjubelte Premiere von Wilhelm Genazinos „Lieber Gott mach mich blind“.

 

Weitere Vorstellungen im März: 26.03. (19.00 Uhr), 30.03. (19.30 Uhr), 31.03. (19.30 Uhr)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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