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»Fausts Verdammnis« (La damnation de Faust) von von Hector Berlioz - konzertant in der Oper Köln

Premiere 07. Dezember | 18 Uhr in der Oper am Dom. -----

Im Zentrum steht Fausts Pakt mit Méphistophélès, der ihm Glück und Lust in Aussicht stellt, während Faust seine Seele in die Waagschale wirft. 1846 von Berlioz für eine konzertante Aufführung komponiert, orientieren sich Berlioz und sein Librettist Gandonnière inhaltlich an Goethes Drama »Faust I«, versehen dabei jedoch die Tragödie der an der Beziehung zu Faust zerbrechenden Marguerite mit besonderem Gewicht.

 

Marguerites Seele rettet schließlich der Chor der himmlischen Geister, während sich Faust an Méphistophélès verliert und mit ihm in die Hölle fährt. Das große Werk - nicht nur, was den Einsatz von Orchester und Chor betrifft -gilt als eine der bedeutendsten musikalischen Lesarten des Goetheschen Dramas.

 

In der Titelpartie ist der Tenor Burkhard Fritz zu erleben, dessen dramatische Kunst auf allen Bühnen der Welt großes Renommee genießt. Der Bassbariton Samuel Youn singt den rabenschwarzen Méphistophélès, die Partie der Marguerite interpretieren alternierend die Mezzosopranistin Regina Richter sowie die in Köln zuletzt als Dalila gefeierte Vesselina Kasarova. Die in ihrer Farb- und Klangwirkungen einzigartige Komposition steht unter dem Dirigat von Markus Poschner, der an der Oper Köln u.a. »Fidelio« und »Der fliegende Holländer« musikalisch leitete.

 

Dramatische Legende in vier Teilen

Libretto von Hector Berlioz und Almire Gandonnière nach Goethes »Faust I«

in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln ›

 

konzertante Aufführung

Musikalische Leitung Markus Poschner | Chor Andrew Ollivant

Mit Burkhard Fritz, Vesselina Kasarova, Samuel Youn, Luke Stoker, Chor und Extra-Chor der Oper Köln, Gürzenich-Orchester Köln

 

Vorstellungen 11. und 13. Dezember | jeweils 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

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