Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Festival-Wochenende IN GOTTES NAMEN mit Premiere - Theater Augsburg und weitere Orte in der StadtFestival-Wochenende IN GOTTES NAMEN mit Premiere - Theater Augsburg und...Festival-Wochenende IN...

Festival-Wochenende IN GOTTES NAMEN mit Premiere - Theater Augsburg und weitere Orte in der Stadt

23. - 25. Juni 2017. -----

Das Projekt „IN GOTTES NAMEN“, das mit den Premieren von „Unruhe im Paradies“ und „Simplicius Simplicissimus“ begonnen hat, kommt mit dem Festival vom 23. bis zum 25. Juni zu seinem Höhepunkt:

 

Am 23. Juni findet um 15.30 Uhr ein „Stationenweg“ zum Thema „Söldner / Innere und Äußere Sicherheit“ im Großen Haus, den Werkstätten und Probebühnen in Kooperation mit der Universität Augsburg statt. In geführten Themen-Spaziergängen präsentieren Künstler wie Jochen Strodhoff und Joss Bachhofer sowie Vertreter der Freien Szene Augsburg (u.a. Grandhotel Cosmopolis, Bluespots Productions, Kültürverein Augsburg, MEHR MUSIK!) und Experten der Kultur- und Politikwissenschaft (u.a. Helmut Graser, Wolfgang Kraushaar, B. Ann Tlusty, Silvia Serena Tschopp, Angila Vetter, Klaus Vogelgsang, Juliane Votteler) in einzelnen Stationen Impulse zu Themen religiöser Auseinandersetzung in der Vergangenheit und heute sowie konfessioneller Vielfalt.

 

Im Foyer ist zudem die Ausstellung „Oh My God – Second Thoughts on Christian Art“ von Joss Bachhofer zu sehen. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Um 19.30 Uhr feiert Karl Amadeus Hartmanns Oper „Simplicius Simplicissimus“ Derniere in der brechtbühne.

 

Am 24. Juni steht ab 14 Uhr die Regie-Werkschau zu „Wallenstein“ mit Studierenden und AbsolventInnen der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg im Mittelpunkt. Aktuell widmen sich die Studierenden Schillers Dramen-Trilogie. Die im laufenden Sommersemester erarbeiteten theatralen Projekte kommen an verschiedenen Orten im Theater und der Stadt (brechtbühne, hoffmannkeller, Foyer, Magazin, Probebühne 1, Kloster Maria Stern, Zeughaus) zur Aufführung.

 

In verschiedenen künstlerischen Ansätzen fragen die Arbeiten nach der Aktualität des Stoffes und positionieren sich u.a. zum Thema Krieg, dessen Ursachen, Auswirkungen und Verarbeitung, in Form von installativen Arbeiten, Exkursen und Experimenten. Ein genauer Zeitplan mit den einzelnen Stationen ist beigefügt. Das Tagesticket kostet 14 Euro. Während der Aufführungen sorgt „Wallensteins Lager mit Musik und Catering“ vor der brechtbühne für das leibliche Wohl.

 

Am 25. Juni findet um 15.30 Uhr erneut der „Stationenweg“ zum Thema „Söldner / Innere und Äußere Sicherheit“ im Großen Haus, den Werkstätten und Probebühnen statt. Wie bereits am Freitag enden die Spaziergänge im Foyer, wo es abschließend die Gelegenheit gibt, mit den Experten ins Gespräch zu kommen und entstandene Fragen oder Gedanken auszutauschen. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Um 19 Uhr ist die letzte Aufführung des Rechercheprojektes zum Thema Glaube und Religion heute, „Unruhe im Paradies“, in der brechtbühne.

 

Programm

 

23. Juni 2017

15.30 Uhr: Stationenweg, zum Thema "Söldner/ Innere und Äußere Sicherheit"

– ein etwas anderer Gang durch das Theater, Treffpunkt: Kassenhalle

(Eintritt: € 12, Begrenzte Teilnehmerzahl)

19.30 Uhr: Simplicius Simplicissimus, Oper von Karl Amadeus Hartmann,

brechtbühne (Eintritt: € 30)

 

24. Juni 2017

Ab 13 Uhr: Wallensteins Lager mit Musik und Catering, vor der brechtbühne

Ab 14 Uhr: Regie-Werkschau Wallenstein, Projekte der Akademie für

Darstellende Kunst Baden-Württemberg (Tagesticket € 14):

Ab 14 Uhr: „Wallenstein“ Spuren einer Recherche, Seitenfoyer I. Rang

14 Uhr: Wir gehen nicht, wie wir gekommen, Magazin

15.30 Uhr: Geist | Mutter | Fleisch, Kloster Maria Stern

16 Uhr: Wallensteins Lager, hoffmannkeller

17 Uhr: Die stille Macht der Zeit, Probebühne 1

18 Uhr: Wallensteins Lager, hoffmannkeller

19 Uhr: Entscheide Dich! mit Friedland Wallenstein, brechtbühne

20 Uhr: Wallenstein.Tod, Probebühne 1

21 Uhr: Deutschland deine Farben, Zeughaus

22 Uhr: Wallenstein | Der Zukunft dunkles Land, brechtbühne

 

25. Juni 2017

10 Uhr: standhaft.mutig.frei, Festgottesdienst mit Landesbischof

Prof. Bedford-Strohm, Rathausplatz

15.30 Uhr: Stationenweg, zum Thema "Söldner/ Innere und Äußere Sicherheit"

– ein etwas anderer Gang durch das Theater, Treffpunkt: Kassenhalle

(Eintritt: € 12, Begrenzte Teilnehmerzahl)

19 Uhr: „Unruhe“ im Paradies (UA), Rechercheprojekt von H. Fuhrmann/

C. Wiegand, brechtbühne (Eintritt: € 18-21)

21 Uhr: Letzte Nacht (UA), Friedensoper von Patrick T. Schäfer, St. Anna Kirche

(Eintritt: € 13-28)

 

Besucherservice Theater Augsburg | Telefon 0821. 324 4900

Bitte beachten Sie, dass einige der Veranstaltungen nicht barrierefrei sind

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 19 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑