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"Francesca da Rimini" von Riccardo Zandonai im Opernhaus Zürich"Francesca da Rimini" von Riccardo Zandonai im Opernhaus Zürich"Francesca da Rimini"...

"Francesca da Rimini" von Riccardo Zandonai im Opernhaus Zürich

Premiere am 3. Juni.

 

Für die grosse Schauspielerin Eleonora Duse schrieb Gabriele d'Annunzio sein Drama «Francesca da Rimini», das auf einer Episode aus Dantes «Göttlicher Komödie» basiert.

Die schöne Tochter von Guido da Polenta aus Ravenna wird mit Giovanni, dem missgestalteten Erben des Hauses Malatesta, verheiratet, verliebt sich aber in dessen Bruder, den schönen Paolo. Die Affäre wird aufgedeckt und die Liebenden werden vom eifersüchtigen Giovanni getötet.

 

Riccardo Zandonai, der u.a. bei Pietro Mascagni studiert hat und musikalisch in der Tradition Puccinis steht, vertonte den von Tito Ricordi eingerichteten originalen Text D'Annunzios. Dabei versuchte er, die modernen harmonischen und instrumentalen Möglichkeiten mit traditionellen Mitteln der romantischen Oper zu verbinden und erzeugte so eine eigenwillige impressionistische Tonsprache.

 

Giancarlo del Monaco inszeniert Zandonais Oper, die zum ersten Mal am Opernhaus Zürich zu sehen ist, im Bühnenbild von Carlo Centolavigna und Kostümen von Maria Filippi. Nach ihrer umjubelten Ariadne gibt die amerikanische Sopranistin Emily Magee ein weiteres Rollendebüt. Startenor Marcello Giordani singt den Paolo il Bello, als sein Widersacher Giovanni Lo Sciancato ist Juan Pons zu erleben. Einen kompetenten Anwalt hat Zandonais 1914 in Turin uraufgeführtes Meisterwerk in Maestro Nello Santi am Dirigentenpult.

 

 

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