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GIBT ES IN AFRIKA EIGENTLICH EINEN FRÜHLING? – AFRIKATAGE AM JUNGEN THEATER KONSTANZGIBT ES IN AFRIKA EIGENTLICH EINEN FRÜHLING? – AFRIKATAGE AM JUNGEN THEATER...GIBT ES IN AFRIKA...

GIBT ES IN AFRIKA EIGENTLICH EINEN FRÜHLING? – AFRIKATAGE AM JUNGEN THEATER KONSTANZ

20.-22. APRIL 2016 | SPIEGELHALLE UND ANDERE ORTE IN KONSTANZ. -----

Unter der Intendanz von Christoph Nix pflegt das Theater Konstanz seit vielen Jahren einen regen Austausch mit afrikanischen Theatergruppen und TheatermacherInnen, insbesondere aus den Sub-Sahara Ländern Togo, Malawi und Burundi.

 

Zahlreiche Kooperationen und Projekte mit professionellen SchauspielerInnen in Konstanz und den jeweiligen Ländern haben bisher stattgefunden. Durch diese internationale Zusammenarbeit konnten wertvolle Erkenntnisse über die eigene und die Arbeit des jeweiligen Partners gewonnen werden. Die positiven Erlebnisse dieser Partnerschaften sollen nun auch für ein junges Publikum weitergegeben werden.

 

Daher veranstaltet das Junge Theater Konstanz eine mehrtägige Workshop-Reihe für Konstanzer SchülerInnen rund um den Kontinent Afrika. Dieser teils unbekannte und eher einseitig betrachtete Kontinent soll künstlerisch - forschend, fragend und experimentell in verschiedenen Theater-, Musik- und Tanzwerkstätten - erfahrbar gemacht werden. Ziel ist es, Brücken zwischen den Vorstellungen der Jugendlichen und verschiedenen Ländern Afrikas zu schlagen. Dies geschieht durch die künstlerische Auseinandersetzung u.a. mit Theatermachern, Musikern und Tänzern aus verschiedenen afrikanischen Ländern, sowie mit Afrikaexperten.

 

Vom Improvisationstheater über kulturelle Unterschiede, den Vergleich des Alltags in Kenia und Deutschland, über Afro Hip Hop Tanz, Dokumentationstheater zum Staat „Burundi“, einem trommelnden Klassenzimmer mit Afro Percussion, Forschungstheater zu der Frage, wie viel „Afrika“ man in Konstanz findet, einem aus der Tradition des Geschichtenerzählens kommenden Erzählworkshops, bis hin zum Forschungstheater am Schnittpunkt von Theater und Medizin – aus diesen Forschungsgruppen können SchülerInnen ab Klasse 5 wählen.

 

Mit dem Nairobi Hope Theatre unter der Leitung von Stefan Bruckmeier (Schauspieler und Regisseur), Marvin Paulo-Muhongo (Tänzer), Philip Ziser (Journalist und Burundi Experte), Bernhard Gedrat (Musiker), Frederic Lilje (Theaterpädagoge), Mbene Geoffrey (Schauspieler und Regisseur), Rafael David Kohn (Autor), Ramsès Alfa (Schauspieler und Regisseur), Jonathan Remppis (Assistenzarzt).

 

Die Workshop-Reihe „Gibt es in Afrika eigentlich einen Frühling? – Afrikatage am Jungen Theater Konstanz“ ist eine Kooperation des Jungen Theater Konstanz mit der Berchenschule, der Theodor-Heuss-Realschule und der Mädchenschule Zoffingen. Gefördert wird es von „Zur Bühne“, dem Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins im Rahmen von „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung.“

 

Abschlusspräsentation am 22. April um 14 Uhr in der Spiegelhalle des Theater Konstanz.

 

Ebenfalls am 22.4.16 liest Dominic Otiang’a ab 20 Uhr im Foyer der Spiegelhalle aus „Der deutsche Traum. Im Anschluss Live-Musik mit den Baobabs. Dominic Otiang'a erzählt von den Erfahrungen eines jungen Studenten aus einem afrikanischen Land in Deutschland. Sein Traum vom Erfolg und sein Bestreben, Würde und Ansehen nicht den Zwängen des Alltags unterzuordnen, ist überschattet von den Regelungen eines strengen Ausländergesetzes und dem gesellschaftlichen Druck, dem Ausländer in Deutschland ausgesetzt sind.

 

 

 

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