Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
GIFT von Lot Vekemans - Staatstheater MainzGIFT von Lot Vekemans - Staatstheater MainzGIFT von Lot Vekemans -...

GIFT von Lot Vekemans - Staatstheater Mainz

Premiere am 21. Dezember 2013, Kleines Haus, hinter dem Eisernen. -----

Ein Wiedersehen am wohl schmerzlichsten Ort der Welt. Ein Mann und eine Frau treffen sich zehn Jahre nach ihrer Scheidung am Friedhof, auf dem ihr gemeinsamer Sohn begraben liegt.

In der Silvesternacht, nach dem Unfalltod ihres Sohnes, hat er seine Frau verlassen und das gemeinsame Leben endgültig in eine andere Richtung gelenkt: Für ihn hat ein neues Leben begonnen. Sie jedoch kämpft, steckengeblieben im Schmerz, um so etwas wie Normalität ohne wirkliche Hoffnung auf Glück. Zwei Menschen, die sich tastend aufeinander zubewegen, zwei unterschiedliche Wege das Leben zu meistern und doch sind sie verbunden durch eine gemeinsam gelebte Vergangenheit. Die Konfrontation bringt Vorwürfe, Rechtfertigungen, Schuldzuweisungen, Leid aber auch Hoffnung ans Licht.

 

Subtil beobachtet und scharf analysiert zeigt das ebenso leise wie gnadenlose Stück eine eindringliche Seelenschau auf der Suche nach glücklichen Lebensentwürfen.

 

Inszenierung Nadja Blank

Bühne Martin Gries

Kostüme Valerie Hirschmann

Musik Christian Grifa

Dramaturgie Lisa Dressler

 

Mit: Andrea Quirbach; Stefan Walz

 

23. Dezember 2013

Hinter dem Eisernen

18. Januar 2014

Hinter dem Eisernen

 

"Gift. Eine Ehegeschichte" von Lot Vekemans ist auch als eBook erschienen. Über die Website www.textbuehne.eu können Sie das Theaterstück in diversen Online-Shops bestellen.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑