Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Giuseppe Verdis letzte Oper "Falstaff", Oper KölnGiuseppe Verdis letzte Oper "Falstaff", Oper KölnGiuseppe Verdis letzte...

Giuseppe Verdis letzte Oper "Falstaff", Oper Köln

Premiere von am Sonntag, den 30. Oktober 2016 um 18 Uhr im StaatenHaus Saal 1 (Rheinparkweg 1, 50679 Köln). -----

Verdis letzte Oper gilt als ein Gipfelwerk im Schaffen des Komponisten: Die musikalische Komödie um den schlitzohrigen Schwerenöter Sir John Falstaff, der sein Glück mehr oder weniger erfolgreich im Alkohol und bei den Frauen sucht, ist vom ersten bis zum letzten Takt ein durchkomponiertes Wunderwerk voll kostbarer musikalischer Details – ein Stück musikalischen Welttheaters im Geiste Shakespeares.

 

Der unbürgerliche Titelheld, den das Publikum gerade wegen seiner Schwächen liebt, bietet gesanglich und darstellerisch eine der größten Herausfor-derungen im Bass-Buffo-Bereich. In Köln ist in dieser – auch darstellerisch – anspruchsvollen Partie der international gefragte Lucio Gallo zu erleben, der nicht zuletzt für seine Interpretationen der großen Bassbariton-Partien im Verdi-Fach (Jago, Macbeth etc.) weltweite Anerkennung genießt. Daneben gibt es ein Wiedersehen mit der in Köln immer wieder gefeierten Sopranistin Natalie Karl (u.a. Desdemona), die die von Falstaff begehrte Alice Ford singt – für beide ein Rollendebüt!

 

Giuseppe Verdis letzte Oper gilt als sein Meisterwerk. Der große Komponist bringt in »Falstaff « seine ganze Lebensweisheit in einem durchkomponierten Wunderwerk voll kostbarer musikalischer

Details zum Ausdruck.

 

Musikalische Leitung Will Humburg

Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf

Bühne Dieter Richter

Kostüme Renate Schmitzer

Licht Andreas Grüter

Chor Andrew Ollivant

Dramaturgie Tanja Fasching

 

Mit

Lucio Gallo › Sir John Falstaff

Nicholas Pallesen › Ford

Liparit Avetisyan › Fenton

Martin Koch › Dr. Cajus

Ralf Rachbauer › Bardolfo

Lucas Singer › Pistola

Natalie Karl › Alice Ford

Emily Hindrichs/Maria Kublashvili (04., 10., 16. November) › Nanetta

Adriana Bastidas Gamboa › Mrs. Meg Page

Dalia Schaechter › Mrs. Quickly

Chor der Oper Köln,

Gürzenich-Orchester Köln

 

Weitere Vorstellungen

Fr., 04. November › 19.30 Uhr

So., 06. November › 18.00 Uhr

Do., 10. November › 19.30 Uhr

Sa., 12. November › 19.30 Uhr

Mi, 16. November › 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑