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Gob Squads „Revolution Now!“ in Köln

Kölner Premiere 30. Juni 2010 um 20.00 Uhr im Schauspielhaus

 

Gob Squad macht den Anfang und ruft die Revolution aus. Der erste Schritt ist bereits vollzogen: Das Schauspiel Köln ist besetzt und wird zum Hauptquartier.

Der Zugang zur Requisite, und damit zu Waffen und Explosionskörpern, ist sichergestellt. Kassenhalle und Foyer sind bereits okkupiert... noch ohne Blutvergießen. Gob Squad will die Massen elektrifizieren und nutzt alle Möglichkeiten einer medialen Großproduktion: Kameras, Live-Schaltungen, Großbildleinwände und meterlange Kabel. Damit wird die revolutionäre Botschaft hinaus in die Welt übertragen. Denn diese Revolution ist live... Aber wo ist das Volk? Jemand muss raus und es suchen.

 

Gob Squad holt die Revolution aus den Archiven der Geschichte zurück in die Gegenwart und platziert sie mitten in unsere kapitalistische Wirklichkeit. Gemeinsam mit Passanten und Publikum stellt Gob Squad revolutionäre Aktionen nach, die Geschichte schrieben – und schreibt sich nicht ohne Widersprüche selbst in diese ein: Wir verlieren den Faden, kommen vom Weg ab und verheddern uns hoffnungslos im Wohlstandslabyrinth der westlichen Welt. Wir müssen umdenken, die Rollen neu definieren. Wer kann was heute sein oder zumindest stellvertretend übernehmen? Wer sind wir? Was wollen wir? Und was sind wir bereit dafür zu tun?

 

Performance und Entwicklung: Johanna Freiburg, Sean Patten, Sharon Smith, Berit Stumpf, Sarah Thom, Laura Tonke, Bastian Trost, Simon Will, Konzept: Gob Squad, Musikarrangement und Livemusiker: Christopher Uhe, Video: Miles Chalcraft, Kathrin Krottenthaler, Sound-Design: Jeff Mcgrory, Kostüme: Pieter Bax, Choreographie: TNT (Tatiana And Tamara Saphir), Produktionsleitung und Dramaturgie Christina Runge, Dramaturgische Beratung: Aenne Quiñones, Götz Leineweber

 

Weitere Vorstellungen am 1. und 3. Juli

 

„Revolution Now!“ ist eine Produktion von Gob Squad in Koproduktion mit dem donaufestival Niederösterreich, dem Schauspiel Köln und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und ist gefördert durch die Berliner Kulturverwaltung.

 

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