Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Hamburg: Thalia Migration – StadtTheater für alleHamburg: Thalia Migration – StadtTheater für alleHamburg: Thalia...

Hamburg: Thalia Migration – StadtTheater für alle

8. und 18. Dezember 2010

 

Im Oktober startete das Projekt „Thalia Migration“ am Thalia Theater. Ziel dieses über mehrere Spielzeiten angelegten Vorhabens ist es, die kulturelle Vielfalt der Hamburger Bürger in die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Theater zu integrieren.

Das interkulturelle Partizipationsprogramm verwandelt das Thalia Theater in einen Begegnungsort für Menschen aus anderen Kulturkreisen. Die interkulturelle Kompetenz, die sich hieraus ergibt, wird für das Theater genutzt.

 

„Thalia Migration“ lädt dazu ein, ausgewählte Stücke des Spielplans zu besuchen und an einem vorbereitenden Treffen und speziellen Nachgesprächen teilzunehmen. Im Zentrum steht ein lebendiger Austausch mit den Teilnehmern und deren Meinungen.

 

Im Oktober lag der Schwerpunkt auf den Klassikern „Nathan der Weise“ und „Hamlet“. Im November lernten die Besucher mit dem Lieder-Abend „Thalia Kantine“ fünfzig Jahre Thalia-Geschichte kennen.

 

Die „Thalia Migration“-Termine im Dezember sind:

 

Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes

am 8. Dezember (Treffpunkt 19.15 Uhr im Foyer, Vorstellungsbeginn 20 Uhr)

Die Dramaturgin Sandra Küpper erläutert in einer Einführung Roland Schimmelpfennigs Stück, das vor kurzem Premiere feierte. Schimmelpfennigs Afrika-Auseinandersetzung, in der zwei deutsche Ehepaare, ein afrikanisches Waisenkind und eine Puppe namens Peggy Pickit eine entscheidende Rolle spielen, bietet den Ausgangspunkt für ein Gespräch mit dem Ensemble über den kulturellen Dialog im Anschluss an die Vorstellung.

 

Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie

am 18. Dezember (Treffpunkt 18.15 Uhr im Foyer, Vorstellungsbeginn 19 Uhr)

Wie die klassischen Theaterkonventionen in dem Stück „Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschafts-komödie“ aufgebrochen werden, schildert der Dramaturg Benjamin von Blomberg in einer speziellen Einführung vor Beginn der Vorstellung. Elfriede Jelineks Stück ist die Reaktion auf aktuelle Wirtschaftsskandale und entwirft ein aufregendes Panoptikum des freien Marktes.

 

Eintritt Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes: 35 / 26 / 19 / 13 Euro / ermäßigt 9 Euro

Eintritt Die Kontrakte des Kaufmanns: 48 / 37 / 31 / 19 Euro / ermäßigt 9 Euro

 

Tel. 040. 32 81 44 44 / www.thalia-theater.de.

Anmeldung für das Rahmenprogramm sowie Auskunft über ein vergünstigtes Kartenkontingent unter 040. 32 81 42 80 oder per E-Mail unter migration@thalia-theater.de.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑