Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
HAMLET SEIN - Sie bringen sich bloss um - von Gernot Plass sehr frei nach William Shakespeare, TAG Theater an der Gumpendorfer Strasse in WienHAMLET SEIN - Sie bringen sich bloss um - von Gernot Plass sehr frei nach...HAMLET SEIN - Sie...

HAMLET SEIN - Sie bringen sich bloss um - von Gernot Plass sehr frei nach William Shakespeare, TAG Theater an der Gumpendorfer Strasse in Wien

Premiere: Sa 10. März 2012, 20 Uhr. -----

Sein oder Nichtsein? Diese Frage stellt sich ein nicht unbekannter dänischer Prinz auch in Gernot Plass‘ neuester Shakespeare-Überschreibung. Doch 410 Jahre sind nicht spurlos an Hamlet vorübergegangen und Sie dürfen gespannt sein, welche Erkenntnisse der große Denker heutzutage hat!

Mit „Hamlet Sein – Sie bringen sich bloß um“ präsentiert das TAG den bekannten Shakespeare-Stoff als rasanten Western mit modernem philosophischen Background, der die wohl berühmteste Tragödie der Theatergeschichte mit viel Witz und Tempo ins Heute holt.

 

Schon seine aufsehenerregenden Produktionen „Richard 2 – Jetzt schaun wir mal, wer gleich noch steht“ und „Der Prozess“ wurden von Gernot Plass‘ großer Lust an schnell getakteten Dialogen geprägt, und auch „Hamlet Sein“ ist ein rhythmisch exakt durchkomponiertes Sprachabenteuer für sieben SchauspielerInnen. Ein Abend, an dem sich alles um das ewig Allzumenschliche dreht. Und am Ende? Am Ende bringen sie sich doch wieder alle um.

 

„Die einzig wesentliche Frage – also

die, um die es wirklich geht – ist jene

nach dem Sein. Heißt: Wer? Warum? Und worin

bin ich? Oder was heißt Nichtsein?“

(aus „Hamlet Sein“)

 

„Ein kleines Theater in Gumpendorf arbeitet an einer Hamlet-Sensation.“ Kurier, 28.12.2011

 

Es spielen: Jens Claßen, Maya Henselek, Horst Heiss, Michaela Kaspar, Julian Loidl, Gottfried Neuner und Georg Schubert

 

Text und Inszenierung: Gernot Plass

Ausstattung: Alexandra Burgstaller

Dramaturgie: Isabelle Uhl

Licht: Hans Egger

Regieassistenz: Renate Vavera

Regiehospitanz: Lilly Fischer

Technische Leitung: Hannes Stockinger

 

Vorstellungen: Di 13., Mi 14., Do 15., Fr 16., Sa 17., Mo 19. und Sa 31. März 2012, 20 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑