Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Heidelberger Theater in Umfrage der Fachzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ ausgezeichnetHeidelberger Theater in Umfrage der Fachzeitschrift „Die Deutsche Bühne“...Heidelberger Theater in...

Heidelberger Theater in Umfrage der Fachzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ ausgezeichnet

Das dritte Jahr in Folge liegt das Heidelberger Theater vorn in der Jahresumfrage der Deutschen Bühne hinsichtlich der interessantesten Leistungen deutscher Theater – und zwar in der Rubrik „außergewöhnliche Theaterleistung abseits der großen Theaterzentren“.

Sondervoten gab es auch für die Opernsparte unter Leitung von Bernd Feuchtner und Cornelius Meister sowie für pvc, die Tanz-Kooperation Freiburg-Heidelberg.

 

Journalistin Elisabeth Maier beschreibt in ihrer Begründung beispielhaft einige der Ursachen des Heidelberger Erfolgs: die Vernetzung der Sparten, die Förderung junger Talente und den Mut zu Neuem. „Feuchtner und Meister setzen mit dem Konzertdramaturgen Olaf Schmitt einen ambitionierten Opernspielplan um. Dabei entdeckt die Heidelberger Oper zunehmend Kinder und Jugendliche als Publikum ... Als Weihnachtsmärchen war „Pinienkerne wachsen nicht in Tüten“ zu sehen; das Libretto hat Paula Fünfeck geschrieben, die eine der Siegerinnen beim Stückemarkt des Heidelberger Schauspiels war. Der junge Komponist Mark Moebius, der als Komponist für Heidelberg zudem besonders gefördert wird, hat eine Partitur geschrieben, die Kinder wie Erwachsene mit neuen musikalischen Formen konfrontiert. John Adams’ „Ein blühender Baum“ war in Heidelberg in szenischer deutscher Erstaufführung zu erleben. Feuchtner selbst hat das Libretto ins Deutsche übersetzt ...

 

So leistet die Heidelberger Bühne einen entscheidenden Beitrag zur Förderung junger Komponisten und zur Erweiterung des Repertoires ...“ Insgesamt wird die Ausrichtung des Theaters hin zu einer starken Dramaturgie und intensiven inhaltlichen Arbeit als ein Schlüssel zum Erfolg gesehen. Noch mehr Voten bekam aus dem gleichen Grund nur das Theater Freiburg, mit dem Heidelberg im Tanz kooperiert.

 

Peter Spuhler, Axel Preuß und sein Dramaturgenteam sind eigentlich das sechste Jahr dabei: denn bereits für ihre Arbeit in Tübingen erhielten sie jedes Jahr eine Auszeichnung in der genannten Rubrik.

 

In der gleichen Ausgabe von „Die Deutsche Bühne“ schreibt der Regisseur der vieldiskutierten Heidelberger „Bohème“-Inszenierung, Michael von zur Mühlen, übrigens auch über Tendenzen im zeitgenössischen Musiktheater.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑