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"hitlerjunge salomon" nach Sally Perel im Theater Kiel

PREMIERE: Freitag, 6. Mai 2022 19.30 Uhr - JUNGES THEATER IM WERFTPARK

Sally Perel wird 1925 in Peine bei Braunschweig geboren. Als er zehn Jahre alt ist, verwüsteten Nazis während der Pogromnacht das Geschäft seiner jüdischen Eltern. Die Familie flieht nach Łódź in Polen. Doch auch hier sind sie nicht lange sicher. Nachdem die Wehrmacht 1939 in Polen einmarschiert ist, sollen Sally und sein älterer Bruder in die Sowjetunion flüchten – auf der Flucht verlieren sie sich aus den Augen.

 

Copyright: Theater Kiel

Sally muss sich alleine durchschlagen. Bei Minsk wird er von deutschen Soldaten festgenommen. Sein Überlebensinstinkt erinnert ihn daran, dass sein Deutsch gut ist und er gibt sich als verschleppter »Volksdeutscher« aus: Er behauptet, sein Name sei Josef Perjell – und die Soldaten glauben ihm. Zwei Jahre arbeitet er als Dolmetscher für die Wehrmacht. Stets muss er extrem vorsichtig sein, um nicht enttarnt zu werden. Sein Hauptmann schickt ihn 1943 auf eine NS-Eliteschule der Hitlerjugend – ausgerechnet zurück nach Braunschweig. Dort wird er zum Hitlerjungen »Jupp« und kämpft weiter um sein Leben. Er darf nicht auffliegen, muss die Rolle, die er spielt, so gut wie möglich verinnerlichen, um den Holocaust zu überstehen.

Die autobiografische Geschichte des jüdischen Salomon »Sally« Perel wurde unter dem Titel Ich war Hitlerjunge Salomon als Buch veröffentlicht und verfilmt.

    Regie und Text  Johannes Ender
    Bühne und Kostüme  Hannah Landes
    Regieassistenz  Lara Pansegrau
    Theaterpädagogik  Karolin Wunderlich, Michelle Affolter

    Sally/Jupp; Bertha; Rebekka, Sallys Mutter; Sowjet-Träumer; Wehrmachtssoldat; Delegierte der Reichsjugendkammer; Leni; Lenis Mutter  Cuyén Biraben
    Sally/Jupp; David; Israel, Sallys Vater; Sowjet-Träumer; Wehrmachtssoldat  Lasse Wagner
    Sally/Jupp; Sowjet-Träumer; Wehrmachtssoldat  Lennard Crowell
    Sally/Jupp; Isaak; Sowjet-Träumer; Wehrmachtssoldat; Heinz Kelzenberg  Sebastian Kreuzer

 

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