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»Holländer hoch drei« | Dessau, Magdeburg und Halle präsentieren ihre Wagner-Inszenierungen

Es ist selten, dass gleich drei Opernhäuser in einem Bundesland ein Werk von Richard Wagner als Neuproduktion fast zeitgleich auf den Spielplan setzen. »Der fliegende Holländer« reizte aus ganz verschiedenen Gründen die Theater in Dessau, Magdeburg und Halle. Am Dienstag, den 4. Oktober 2016 um 19.00 Uhr präsentieren die Institutionen in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin ihre jeweilige Neuinszenierung und damit die Vielfalt des Kulturlandes Sachsen-Anhalt.

In Dessau feiert die Oper am 1. Oktober 2016 Premiere. Regisseur Jakob Peters-Messer stellt hier den Holländer als Getriebenen und Grenzüberschreiter – und damit die Selbststilisierung des Komponisten – auf die Bühne. In Halle betont Florian Lutz den Festivalcharakter seiner Spielzeiteröffnung, indem auch die »Holländer«-Inszenierung auf der Raumbühne HETEROTOPIA stattfindet, auf der sich Zuschauerraum und Spielfläche verschränken und so ungewöhnliche Raum- und Hörerfahrungen ermöglichen. Für Magdeburg hat Vera Nemirova– nach fast zehn Jahren erneut als Gast am Haus – ihre Sicht auf die abgeschlossene, beengte gesellschaftliche Welt entwickelt, aus der Senta ausbrechen will.

 

Zur Einführung in das Werk gibt der Musikwissenschaftler und Wagner-Spezialist Prof. Anno Mungen einen Überblick über den neuesten Forschungsstand zu Wagners Oper.

 

KS Ulf Paulsen (Anhaltisches Theater Dessau), Johannes Stermann (Theater Magdeburg) und Robert Sellier (Oper Halle) sorgen zudem für musikalische Einblicke.

 

Damit möglichst viele Zuschauer alle drei Inszenierungen erleben und so die unterschiedlichen Sichtweisen auf Wagners Werk und die verschiedenen Regiehandschriften kennenlernen können, haben die drei Häuser ein spezielles Kombiticket für diese drei Produktionen entwickelt: Bei Vorlage einer Eintrittskarte für eine der drei Inszenierungen erhalten die Zuschauer jeweils an den anderen beiden Theatern einen Rabatt von 30 % auf den regulären Kartenpreis.

 

 

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