Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
INFINITO NERO (DAS UNENDLICHE SCHWARZ), Oper von SALVATORE SCIARRINO (*1947), Theater BonnINFINITO NERO (DAS UNENDLICHE SCHWARZ), Oper von SALVATORE SCIARRINO (*1947),...INFINITO NERO (DAS...

INFINITO NERO (DAS UNENDLICHE SCHWARZ), Oper von SALVATORE SCIARRINO (*1947), Theater Bonn

Premiere 26 Septembr 2019, 20:00 H, Werkstatt

Die aus adliger Familie stammende Maria Maddalena de’ Pazzi (1566 – 1607), karmelitische Mystikerin, wird seit 1669 in der katholischen Kirche als Heilige verehrt. Ihre von Mitschwestern in fünf Bänden niedergeschriebenen Visionen bilden dabei die Grundlage dieser Verehrung. Das „unendliche Schwarz“ des Titels von Salvatore Sciarrinos INFINITO NERO nimmt Bezug auf den vorbewussten Zustand vor Erschaffung der Welt.

 

Aus einem solchen heraus sind die Äußerungen der Maria Maddalena de’ Pazzi zu verstehen – ohne dadurch freilich sofort verständlich zu sein. Sciarrino geht in seinem Werk mit dem Zustand, aber auch damit um, dass die Protokollantinnen der Visionen die Gestik und den Sprachduktus der Heiligen festgehalten haben. Regisseur Mark Daniel Hirsch hat schon in der Vergangenheit eng mit dem Komponisten zusammengearbeitet und ist mit dessen ganz eigener Klangsprache auf besonders werkdienliche Weise vertraut.

Estasi di un atto
Koproduktion mit dem Beethovenfest Bonn

Musikalische Leitung    Hermes Helfricht
Inszenierung    Mark Daniel Hirsch
Ausstattung    Maria Strauch
Licht    Max Karbe
Regieassistenz und Abendspielleitung    Mark Daniel Hirsch
Regiehospitanz    Sylvia Sargisyan
Studienleitung    Pauli Jämsä
Korrepetition    Benedict Kearns
Inspizienz    Karsten Sandleben

Maria Maddalena de' Pazzi Dshamilja Kaiser
Die junge Maria Maddalena de' Pazzi (Statistin)    Helena Baur
Das menschgewordene Wort (Tänzer)    Keisuke Mihara

Beethoven Orchester Bonn   

28 Sep     20:00 H
29 Sep     20:00 H

Das Bild zeigt Salvatore Sciarrino

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑