Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Internationaler Tag des Tanzes | diesjährige Botschaft von Anne Teresa De KeersmaekerInternationaler Tag des Tanzes | diesjährige Botschaft von Anne Teresa De...Internationaler Tag des...

Internationaler Tag des Tanzes | diesjährige Botschaft von Anne Teresa De Keersmaeker

Am Freitag, den 29. April 2011 begehen weltweit Künstler den Internationalen Tanztag. 1982 wurde dieser Ehrentag vom Internationalen Komitee des Tanzes des Internationalen Theater Instituts (ITI der UNESCO) ins Leben gerufen und seitdem alljährlich am Geburtstag des großen Ballett-Reformers Jean-Georges Noverre (1727–1810) gefeiert.

 

Jedes Jahr wird eine bekannte Persönlichkeit vom ITI gebeten eine Botschaft zu formulieren, deren Absicht es ist, den Tanz zu feiern, alle seine Formen an diesem Tag zu vereinen, sei-ne Globalität hervorzuheben und alle Grenzen von Politik, Kulturen und ethnischen Zugehörigkeiten zu überwinden. Die diesjährige Botschaft stammt vom international gefeierten Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker, der Leiterin der belgischen Compagnie Rosas:

 

„Ich denke, der Tanz feiert, was uns zu Menschen macht.

Wenn wir tanzen, benutzen wir in der natürlichsten Weise unseren Körper und unsere Sinne, um Freude auszudrücken, Traurigkeit und alles, was uns am Herzen liegt.

 

Immer schon tanzten die Menschen, um entscheidende Momente ihres Lebens zu feiern. Unser Körper trägt die Erinnerung all dieser menschenmöglichen Erfahrungen in sich.

 

Wir können alleine tanzen oder gemeinsam. Wir können teilen, was uns verbindet, aber auch was uns voneinander unterscheidet.

Für mich ist Tanzen eine Art zu denken. Durch den Tanz können wir abstrakte Ideen verkörpern und so sichtbar machen, was nicht zu sehen ist, was nicht benannt werden kann.

 

Der Tanz stellt eine Verbindung zwischen den Menschen her, zwischen Himmel und Erde.

 

Wir tragen die Welt in unseren Körpern.

 

Ich denke, dass letztlich jeder Ausdruck von Tanz Teil eines großen Ganzen ist, eines Tanzes ohne Anfang, ohne Ende.“

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑