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"Istanbul" - Ein Sezen Aksu-Liederabend von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın E. Sipal - Schauspielhaus Bochum

Premiere am 20. Oktober 2017, 19.30 in den Kammerspielen. -----

Was wäre gewesen, wenn das Wirtschaftswunder in der Türkei stattgefunden hätte, anstatt in Deutschland? – Klaus Gruber, Arbeiter aus Bochum, macht sich auf den Weg nach Istanbul, in die Stadt, die ihm und seiner Familie Wohlstand und Zukunftsperspektiven verspricht, den „Garten seiner Träume“.

Aber in der Fremde ankommen ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn man die Sprache nicht spricht… Aber: Dil yetmeyince / Göz görmeyince gönül hissetmeyince / Kırılınca camdan kalp / Dönüp yalnızlıg a kilitlenince / O zaman s arkı söylemek lazım avaz avaz. (Wenn deine Sprache nicht ausreicht. / Deine Augen nicht sehen. Deine Seele nicht fühlt. / Wenn dein Herz aus Glas zerbricht. / Du umkehrst und dich einschließt in die Einsamkeit. / Dann musst du singen aus vollem Halse.)

 

Die Lieder von Sezen Aksu, der türkischen Königin des Pops, bilden die Grundlage für einen Liederabend über die Suche nach Glück, Heimat und Liebe, in dem auf Deutsch gespielt und auf Türkisch gesungen wird.

 

Selen Kara (*1985) hat am Schauspielhaus Bochum bereits „Blaubart – Hoffnung der Frauen“ von Dea Loher inszeniert. Sie besuchte nach dem Abitur die Medyapim-Akademie in Istanbul mit dem Schwerpunkt Schauspiel/Regie und studierte Theater- und Medienwissenschaft an der Ruhr Universität Bochum. Als Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum (2012-2014) arbeitete sie unter anderem mit Roger Vontobel, Anselm Weber, Jan Neumann, Christina Paulhofer und David Bösch. Sie inszeniert u. a. am Theater Bremen, wo sie den Sezen Aksu-Liederabend „Istanbul“ erstmalig in Szene setze sowie die Produktion „Bang Bang“ mit Torsten Kindermann entwickelte.

 

Regie: Selen Kara

Musikalische Leitung: Torsten Kindermann

Bühne: Thomas Rupert

Kostüme: Emir Medic

Dramaturgie: Monika Gies-Hasmann

 

Mit: Roland Riebeling (Klaus), Tanja Schleiff (Luise), Raphaela Möst (Ela), Daniel Stock (Ismet), Martin Weigel (Murat); Musiker: Torsten Kindermann, Jan Sebastian Weichsel, Gregor Hengesbach

 

Die nächsten Vorstellungen: 22. & 29. Oktober

 

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bochum

 

 

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