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Johann Nestroy, "Der böse Geist Lumpazivagabundus oder das liederliche Kleeblatt", Burgtheater Wien

Premiere 6. September 2013. -----

Im Zauberreich geht eine Seuche um: Lotterleben und Verschwendungssucht. Des Landes Söhne sind vom bösen Geist Lumpazivagabundus befallen und verjubeln zügellos das väterliche Erbe. Um die Knaben zu bekehren, bietet der Feenkönig ihnen ein letztes Mal Kredit an.

Lumpazivagabundus quittiert dies lediglich mit einem Lachen: „Reich will er sie wieder machen, da werden grad noch ärgere Lumpen draus.“ Denn Geld und Glück allein schaffen noch keine Sittlichkeit, solange keine wahre Liebe dabei ist. Eine Kränkung, die die Schicksalsgöttin Fortuna nicht auf sich sitzen lassen kann, weshalb sie mit der Liebesgöttin Amorosa eine Wette schließt, die zeigen soll, welche von ihnen die Mächtigere ist.

 

Und hier kommen die eigentlichen Helden ins Spiel: drei Handwerksburschen, die der böse Geist ebenfalls vom rechten Weg geführt hat. Knieriem, Zwirn und Leim. Diese will Fortuna mit aller Macht bekehren. Aber das ist gar nicht leicht. Nestroy spielte das Stück, sein erfolgreichstes, von der Uraufführung 1833 bis zu seinem Rückzug von der Bühne 1862.

 

Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

 

Regie: Matthias Hartmann

Bühnenbild: Stéphane Laimé

Kostüme: Victoria Behr

Musik: Karsten Riedel, Thomas Hojsa, Bernhard Moshammer

Licht: Peter Bandl

Dramaturgie: Andreas Erdmann

 

Mit Maria Happel, Mavie Hörbiger, Katharina Knap; Michael Maertens, Max Mayer, Michael Masula, André Meyer, Nicholas Ofczarek, Benjamin Martin, Branko Samarovski, Florian Teichtmeister, Hermann Scheidleder, Stefan Wieland, Peter Wolfsberger

 

 

 

 

 

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