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"Kampf des Negers und der Hunde" von Bernard-Marie Koltès, Württembergische Landesbühne Esslingen

Premiere: Freitag, 19. März, um 20 Uhr, Podium II

 

Eine Baustelle mitten in Afrika kurz vor der Stilllegung: Der französische Baustellenleiter Horn bekommt Besuch von Léone, die er heiraten möchte. Da taucht Alboury auf, der „Neger“, der auf ungeklärte Weise in die Siedlung gelangt ist.

Er verlangt von Horn die Leiche seines Bruders Nouofias. Den hat der nervenschwache Ingenieur Cal im Affekt erschossen. Wie Antigone kämpft Alboury für das letzte Menschenrecht: das Toten-Ritual. Er lässt sich weder von Geld, noch von Alkohol bestechen und besteht auf seiner Forderung. Die Situation eskaliert, als Cal die Leiche, die er in der Latrine „entsorgt“ hat, nicht mehr findet. Schließlich kommen Alboury und Léone sich näher.

 

Das 1981 in New York uraufgeführte Stück zeigt bildstark und politisch brisant die Konfrontation zweier Kulturen. „Afrika ist überall“ schrieb Koltès schon 1983 und beschrieb die Ursachen von Konflikten zwischen der ersten und der dritten Welt, deren Auswirkungen bis heute reichen. Am 15. April 1989 starb Koltès im Alter von 41 Jahren. Wir zeigen das Stück anlässlich seines 20. Todestages.

 

Inszenierung: Anna Katharina Winkler

Ausstattung: Markus Wagner

 

Es spielen: Nadine Ehrenreich, Nikolaos Eleftheriadis (a.G.), Ralph Hönicke, Stefan Wancura

 

 

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