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Kurt Weill Fest: "Figura et Anima" im Anhaltischen Theater Dessau

20.02.2009

Premiere am 27.2.2009 um 19.00 Uhr, Großes Haus

Die Wunderuhr – Der Zauberwald | Die sieben Todsünden - Originalfassung (Sopran)

Die Wunderuhr - Der Zauberwald

L’horloge magique

Ein Animationsfilm von Ladislas Starewitch. Musik von Paul Dessau

Der Uhrmacher Bombastus hat eine Zauberuhr geschaffen, die von kleinen Figuren bewohnt wird. Schlag Mitternacht erwachen die Figuren zum Leben und entführen seine Enkelin Yolande und mit ihr das Publikum in eine Welt, in der das frühe Kino seinen ganz eigenen Zauber der Bildtricks und phantastischen Dekors entfaltet. Yolande verliebt sich in den mechanischen Weißen Ritter. Doch dieser hat sein Herz schon der Spielzeugprinzessin geschenkt. Schließlich landet Yolande im Zauberwald, wo sie weitere Abenteuer bestehen muss.

Ladislas Starewitch ist als Pionier animierter Puppenfilme in die Filmgeschichte eingegangen. Seine Figuren gehören zu den Meisterwerken des Genres. Die Dreharbeiten für „L’horloge magique“ dauerten etwa ein Jahr; beteiligt war, wie bei vielen anderen Starewitch-Filmen, die ganze Familie, die für die Ausstattung und Assistenz bei den Trickaufnahmen eingesetzt wurde. Paul Dessau arbeitete damals als Geiger, Kapellmeister und Komponist für das Berliner Kino „Alhambra". Hier entstanden auch die Kompositionen für Starewitchs Animationsfilme.

Die sieben Todsünden - Originalfassung (Sopran)

Ballet Chanté

Musik von Kurt Weill. Text von Bertolt Brecht

Koproduktion des Kurt Weill Festes mit dem Anhaltischen Theater Dessau und dem Puppentheater Magdeburg in Kooperation mit der Hochschule „Ernst Busch" Berlin, Abteilung Puppenspielkunst

Zwei Schwestern, Anna I und Anna II, brechen zu einer Reise durch die USA auf. Sie müssen für ihre Familie das Geld für ein Haus verdienen. Auf ihrer Tournee durch sieben Städte erfahren die sieben Todsünden Trägheit, Stolz, Zorn, Völlerei, Unzucht, Habsucht und Neid eine vollkommene Umwertung, denn es regiert das Gesetz des Mammons.

Regisseur Frank Alexander Engel zeigt die Wanderung der beiden Schwestern in einer Mischform aus Figurentheater, Gesang und Darstellung in Anlehnung an die Bildsprache von Comics. Daraus ergeben sich groteske, skurrile, irrsinnig-witzige Bildkompositionen, ein Welttheater, das zuweilen wie ein Altarbild anmutet, das das Oberste zuunterst kehrt, das aus der Tugend eine Not und aus der Sünde eine Notwendigkeit macht, das die Gesetze der Schwerkraft aufhebt.

Koproduktion des Kurt Weill Festes mit dem Anhaltischen Theater Dessau und dem Puppentheater der Stadt Magdeburg in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Berlin, Abteilung Puppenspielkunst

„Figura et Anima“

I. Teil:

L’horloge magique (Die Wunderuhr) und La fôret enchantée (Der Zauberwald) (Frankreich 1928)

Regie: Ladislas Starewitch

Originalmusik von Paul Dessau

Musikalische Leitung: Golo Berg

Anhaltische Philharmonie Dessau

II. Teil

Die sieben Todsünden . Ballet chanté. Musik von Kurt Weill.

Text von Bertolt Brecht

Musikalische Leitung: Golo Berg

Regie: Frank A. Engel

Bühne: Kerstin Schmidt, Frank A. Engel

Kostüme: Kerstin Schmidt

Solisten: Ute Gfrerer (Anna), Margit Hallmann, Uta Krieg und Veronika Thieme (Puppenspieler)

Anhaltische Philharmonie Dessau

Musikalische Leitung: Golo Berg

Inszenierung: Frank A. Engel

Bühne: Frank A. Engel, Kerstin Schmidt

Kostüme: Kerstin Schmidt

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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