Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"L'Orfeo" von Claudio Monteverdi - Staatsoper Stuttgart "L'Orfeo" von Claudio Monteverdi - Staatsoper Stuttgart "L'Orfeo" von Claudio...

"L'Orfeo" von Claudio Monteverdi - Staatsoper Stuttgart

Premiere Freitag, 22. Juli 2022, 19.30 Uhr, Im Wizemann

Die Staatsoper Stuttgart verwandelt das Wizemann-Areal in den Hades: Für die letzte Premiere der Saison zieht die Staatsoper in den Stuttgarter Club Im Wizemann, wo Regisseur Marco Štorman Claudio Monteverdis L’Orfeo als Parcours über das gesamte Gelände inszeniert.

 

Copyright: Portrait Claudio Monteverdi

Claudio Monteverdis L’Orfeo von 1607 gilt als Geburtsstunde der Gattung Oper und stellt als eines der ersten Werke überhaupt die Vertonung der griechischen Sage von Orpheus und Eurydike dar. Der mythologische Stoff trifft im Wizemann – eine ehemalige Fabrikanlage – auf ein Zentrum der heutigen Feier- und Popkultur. Štorman fokussiert sich in seiner Inszenierung auf den Charakter Orfeo und macht dessen Reise erlebbar.

Die Konzerthalle der Anlage wird zum Ort des Hochzeitsfestes von Orpheus und Eurydike, über eine Treppe, den Styx, gelangt Orpheus und mit ihm das Publikum auf einen Parkplatz, der die Unterwelt symbolisiert und wo die Musik auf Silent-Disco-Kopfhörer übertragen wird. Das Ensemblemitglied Josefin Feiler führt in ihren Rollen als La Musica, Euridice und Proserpina durch den Abend.

Marco Štorman, 1980 in Hamburg geboren, ist Regieabsolvent der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seit 2007 arbeitet er als freier Regisseur u. a. am Schauspielhaus Wien, an den Theatern Oberhausen, Lübeck, Klagenfurt, Bremen, dem Schauspiel Hannover und dem Thalia Theater Hamburg. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Hausregisseur für Musiktheater am Luzerner Theater. An der Jungen Oper Stuttgart inszenierte er die Uraufführung start listening stop screaming (2014) und an der Staatsoper Stuttgart Nixon in China (2019). 2020/21 war Marco Štorman zudem für
die Regie beim Online-Projekt Glaube, Liebe, Hoffnung verantwortlich. In der Spielzeit 2022/23 übernimmt er die Inszenierung von Richard Wagners Götterdämmerung.

Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten
Text von Alessandro Striggio
In italienischer Sprache

Musikalische Leitung Killian Farrell
Regie Marco Štorman
Bühne Jil Bertermann
Kostüme Sara Kittelmann
Licht Jakob Flebus
Dramaturgie Ingo Gerlach
Einstudierung der Choreinspielung Manuel Pujol
Orfeo Moritz Kallenberg
Die Musik / Euridice / Proserpina Josefin Feiler
Caronte / Plutone Andrew Bogard
Botin / Die Hoffnung Pihla Terttunen
1. Hirte Mingjie Lei
2. Hirte Ángel Macías
Nymphen Andrea Conangla, Sirin Kiliç
Hirte Junoh Lee

Weitere Vorstellungen
24. / 26. Juli 2022

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑