Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
MARIA STUART - Version in KölnMARIA STUART - Version in KölnMARIA STUART - Version...

MARIA STUART - Version in Köln

"Maria Stuart", ein Stück von Dacia Maraini im THEATER TIEFROT, Dagobertstr. 32, 50668 Köln

Premiere 21.9.06.

„Liebe Kusine und Schwester! Es gab einmal eine Zeit, da hieß es, wäre eine von beiden ein Mann gewesen, sie hätten das vernünftigste Hochzeitspaar der Geschichte abgegeben. Wie gern hätte ich da geheiratet!“

So schrieb Maria kurz vor ihrer Hinrichtung an Elisabeth. An die Frau, die ihren Tod befohlen hat.

Maria und Elisabeth - zwei Frauen, zwei Königinnen zur selben Zeit im gleichen Reich. Und obwohl sie was Charakter, Temperament und Lebensumstände angeht, kaum unterschiedlicher sein könnten, sind sie sich sich ähnlicher, als beide wohl wahr haben wollen. Denn beide wünschen sich eigentlich nur eines: Ein Leben. Mit Liebe, mit Hoffnungen, mit Alltag. Doch beide sind sie gefangen, die eine im realen Kerker, die andere in den Zwängen ihrer Zeit. Beide sind sie gefangen im Zwiespalt zwischen Macht und Menschlichkeit, zwischen der grausamen Realität der Welt, in der sie ihre Rolle spielen müssen, und ihren Träumen.

Seit Friedrich Schiller ist dieser Konflikt zwischen und in den beiden Frauen und die – wohl fiktive - Begegnung der beiden Weltliteratur. Das Theater Tiefrot spielt eine Fassung von Dacia Maraini, der italienischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin, die den berühmten Stoff für zwei Schauspielerinnen adaptiert hat.

 

Mit Verena Plangger und Juliane Ledwoch.

Regie Volker Lippmann

Premiere 21.9.06

Weitere Termine: 22.,23.,27., 28., 29., 30.9.

11.,12.,13.,14. + 31.10 2006

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑