Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Mein ziemlich seltsamer Freund Walter" von Sibylle Berg im Stadttheater Fürth"Mein ziemlich seltsamer Freund Walter" von Sibylle Berg im Stadttheater Fürth"Mein ziemlich seltsamer...

"Mein ziemlich seltsamer Freund Walter" von Sibylle Berg im Stadttheater Fürth

Premiere am 24. April 2022, um 18.00 Uhr, im Kulturforum Fürth

Dieses schwarz-weiße, humorvolle und dennoch bitterböse Stück von Sibylle Berg bietet den wahnwitzigen Einblick in die Welt von Lisa, die täglich aufs Neue kämpfen muss, um die Strapatzen des Lebens, die Depressionen der Eltern, das Mobbing der Mitschülern und körperliche Misshandlungen zu verarbeiten und überhaupt erst zu überstehen.

 

Copyright: Marco Steeger

Bis sie eines Tages eine Lösung findet, in dem der Außerirdische Walter bei ihr aufschlägt und ihr Leben komplett umkrempelt. Es gibt Hoffnung am Horizont.

Die Geschichte über die Parallelwelten eines besonderen Mädchens offenbart auch einen Blick auf die Jugend der Autorin selbst, die aus psychischer Not die Utopie eines besseren Lebens entwirft, das durch die eigenen Gedanken und Handlungen bestimmt werden kann. Eine wunderschöne und extrem aktuelle Geschichte über das Anderssein, die Kraft von Freundschaft und Zuneigung, den Hass zwischen den Menschen, die Lieben zu den Sternen, die helle und dunkle Macht in der Welt und die kleinen Schritte, die es braucht, um sich ein bisschen besser darin zu behaupten.

Inszenierung:
Marco Steeger
Ausstattung:
Linda Hofmann
Komposition:
Hannes Hengster
Gewandmeisterin:
Anke Kreuzer-Scharnagl
Videodesign:
Paul Böschel

mit Hannah Candolini, Sunna Hettinger, Mark Harvey Mühlemann, Frederick Redavid

Das Stück entstand als Auftragswerk der Kunststiftung NRW anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums 2014.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑