Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
»Michael Kohlhaas« nach Heinrich von Kleist - Theater und Orchester Heidelberg»Michael Kohlhaas« nach Heinrich von Kleist - Theater und Orchester Heidelberg»Michael Kohlhaas« nach...

»Michael Kohlhaas« nach Heinrich von Kleist - Theater und Orchester Heidelberg

Premiere am 22. April 2021 | 19.30 Uhr | Marguerre-Saal

Gerechtigkeit versus Selbstjustiz. -- Der Konflikt zwischen Gerechtigkeit und Selbstjustiz wird anhand der Geschichte des titelgebenden Pferdehändlers Michael Kohlhaas diskutiert und gespielt von Raphael Gehrmann. Zerrissen zwischen politischer Willkür und seinen eigenen Ansprüchen an Gerechtigkeit setzt der als ehrlich und integer bekannte Kohlhaas selbst eine Eskalation von Gewalt in Gang.

 

Copyright: Susanne Reichardt

Nachdem sich Kohlhaas auf legalem Wege nur erfolglos gegen den Junker Wenzel von Tronka zur Wehr setzen kann, greift er zu Mitteln der Selbstjustiz. Sein Rachefeldzug beginnt auf persönlicher Ebene, radikalisiert sich jedoch schnell und endet sehr ambivalent. Der historische, im 16. Jahrhundert angesiedelte Stoff, der von Kleist 200 Jahre später verarbeitet wurde, zeigt thematisch auch heute noch eine erschreckende Aktualität.

Regisseur Markus Diez hat sich am Theater und Orchester Heidelberg bereits als Kenner historischer Stoffe etabliert, zuletzt inszenierte er im Dezember 2021 Bertolt Brechts »Mutter Courage und ihre Kinder«. Auch bei »Michael Kohlhaas« arbeitet er wieder mit Bühnenbildnerin Ines Nadler und Kostümbildnerin Mayke Hegger zusammen.

Neben Raphael Gehrmann als Michael Kohlhaas sind Lisa Förster, Nicole Averkamp, Benedict Fellmer, Friedrich Witte und Andreas Uhse in weiteren Rollen zu sehen.

Weitere Informationen sowie Karten unter www.theaterheidelberg.de oder an der Theaterkasse, Theaterstraße 10; 06221 | 58 20 000; tickets@theater.heidelberg.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑