Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
MOBIL von Sergi Belbel, im Wolfgang Borchert Theater in MünsterMOBIL von Sergi Belbel, im Wolfgang Borchert Theater in MünsterMOBIL von Sergi Belbel,...

MOBIL von Sergi Belbel, im Wolfgang Borchert Theater in Münster

Premiere A | Donnerstag, 31. Januar 2008

Premiere B | Samstag, 2. Februar 2008

WBT_SAAL| Beginn 20 Uhr

 

Alle Welt ist mobil. Außer Sara. Sie ist Mitte fünfzig, haßt Handys, Flugzeuge und Reisen überhaupt.

 

Doch Tochter Rosa hat ihr Tapetenwechsel verordnet, einen Urlaub gebucht und ihr zum Abschied ein Mobiltelefon geschenkt, damit sie in Verbindung bleiben können. Die Mutter mußte mal raus. Schluß mit den Depressionen, weil ihr Mann sie verlassen hat. Schluß mit dem Klammern an die Tochter. Saras Flug hat sieben Stunden Verspätung, Zeit genug, die Gebrauchsanweisung zu studieren und vom Handy-Verächter zum Dauertelefonierer zu werden.

 

Auch Clàudia, Ende vierzig, Ex-Call-Girl und Firmenchefin, telefoniert ständig und zwar mit Jan, Ende zwanzig, dem sie Geld- und Liebesentzug androht, wenn er sie nicht sofort vom Flughafen wegholt. Da detoniert eine Bombe, Chaos bricht aus und die Verbindungen brechen ab. Beide Frauen überleben das Attentat und werden im gleichen Flughafenhotel provisorisch untergebracht. Die Lobby wird nun zum Schauplatz einer verrückten, alle Regeln des Alltags und des Alters sprengenden Verwechslungskomödie zwischen den vier Personen. Die Kommunikationsmaschinen spielen dabei mit als digitale Auslöser für große Liebe, späte Rache, Befreiung von Lebenslügen und ein Happy End.

 

MOBÌL des katalanischen Autors Sergi Belbel wurde 2006 auf dem Grec Festival in Barcelona uraufgeführt und kam im selben Jahr in Deutschland am Schauspiel Hannover zur Erstaufführung.

 

Inszenierung | Meinhard Zanger

Ausstattung | Petra Buchholz

 

Mit | Monika Hess-Zanger [Sara] | Brit Dehler [Rosa] | Stefanie Mühle [Clàudia] | Florian Bender [Jan] |

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑