Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Mojo Mickybo" von Owen McCafferty - Theater Oberhausen"Mojo Mickybo" von Owen McCafferty - Theater Oberhausen"Mojo Mickybo" von Owen...

"Mojo Mickybo" von Owen McCafferty - Theater Oberhausen

Premiere: Freitag, 31. Januar 2020, 18 Uhr, Saal 2

Belfast, 1970: Mojo wohnt die Straße runter und Mickybo gleich hinter der Brücke und seit sie zusammen „Butch Cassidy and The Sundance Kid“ im Kino gesehen haben, sind sie beste Freund*innen und coole Filmstars und begnadete Bankräuber*innen und kuschen nicht mehr vor den Jungen aus der Nachbarschaft.

 

Es sind Kinder, die erste Zigaretten probieren und den Hügel herunterrollen und davon träumen, nach Australien auszuwandern oder zumindest bis Newcastle, mit dem Bus.

Belfast, 1970: Es ist die Zeit von The Troubles, des blutigen Bürgerkriegs zwischen Katholik*innen und Protestant*innen, Bombenanschläge prägen den Alltag der geteilten Stadt. Mojo wohnt die Straße runter im protestantischen, Mickybo gleich hinter der Brücke im katholischen Viertel und an diesem Umstand droht ihre Freundschaft zu zerbrechen.

Owen McCafferty, 1961 in Belfast geboren, studierte an der University of Ulster Philosophie und Geschichte und arbeitet heute als Dramatiker in Nordirland. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen und zählt mit seinen Theaterstücken, Hörspielen und Filmadaptionen zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren im englischsprachigen Raum.

Emel Aydoğdu studierte Szenische Forschung, Moderne und Zeitgenössische Kunst, Kunstgeschichte und Religionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.
Nach „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ von Bernard-Marie Koltès ist „Mojo Mickybo“ ihre zweite Regiearbeit für das Theater Oberhausen.

Mit
Lise Wolle
Burak Hoffmann

Regie
Emel Aydoğdu

Bühne
Debo Kötting

Kostüme
Hsin-Hwuei Tseng

Musik
Yotam Schlezinger

Dramaturgie
Elena von Liebenstein

Nächste Termine:  5. Februar2020, 19.30 Uhr, 6. Februar 2020, 11 Uhr, Saal 2

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritikenund theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑