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Mülheim, Theater an der Ruhr: Weisse Nächte ´07

Vom 20. bis 22. Juli ´07 und 26. bis 29. Juli ´07 verwandelt sich der historische Park wieder in einen Ort voller Poesie und Magie. Das Theater an der Ruhr lädt die Mülheimerinnen wieder zum Open-Air-Erlebnis Weiße Nächte ein: Theater und Musik im stimmungsvoll beleuchteten Raffelbergpark - der Eintritt ist frei!

Warum also in die Ferne streifen, wenn man sich auch in Mülheim auf poetische Reisen begeben kann?

 

Das diesjährige Programm bietet Grund genug in den Schulferien hier zu bleiben! Mit der indianischen Faschingsburleske Häuptling Abendwind von Johann Nepomuk Nestroy mit Musik von Jaques Offenbach (22.07. um 20.00 Uhr), Es geht immer besser, besser - immer besser...-Ein Tanzvergnügen von Ödön von Horváth (21.07. um 20.00 Uhr), der Kultvorstellung Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht (29.07. um 20.00 Uhr), Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry (26.07. um 22.00 Uhr) und dem musiktheateralen Gastspiel aus Erlangen Onyx Hotel (27.07. um 21.00 Uhr) wird in diesem Jahr ein besonderer Schwerpunkt auf Theater und Musik gelegt.

 

Zudem sind erstmals die Theater an der Ruhr-Produktionen von Shakespeares Der Kaufmann von Venedig (20.07. um 20.00 Uhr) und Tragödie ohne Titel - Dona Rosita oder Die Sprache der Blumen von Federico García Lorca (28.07. um 20.00 Uhr) im Park zu sehen.

 

Für die kleinen und auch zur Freude der großen Zuschauer spielt Maria Neumann das Märchen der Gebrüder Grimm Der Wolf und die sieben Geißlein.

(22.07. und 29.07 um 16.00 Uhr)

 

Premiere aus Isfahan

Auch in diesem Jahr sind die Weißen Nächte wieder international: Erstmals findet mit der Aufführung des Stückes Der kaukasische Kreidekreis von Bertolt Brecht als Koproduktion mit der iranischen Gruppe New Experience aus Isfahan und dem Theater an der Ruhr eine Premiere im Park statt.

Die Inszenierung zeichnet sich durch den Einsatz von klassischer iranischer Musik aus, was sie zu einem besonderen Musiktheater-Ereignis macht.

Donnerstag, 26. Juli ´07 um 20.00 Uhr

 

Live! Iranische Musik aus Isfahan

Die schönste Stadt des Morgenlandes, so schwärmen Orient-Reisende. Doch Isfahan ist nicht nur eine der attraktivsten Städte des Nahen Osten. Die bekanntesten und besten Ney-Spieler des Iran stammen von dort.

Von der traditionellen Folklore bis zum Pop: Isfahan ist musikalisch in alle Richtungen engagiert und tonangebend.

Aus dieser faszinierenden Musiklandschaft haben wir vor allem Musiker, die sich der vielfältigen traditionellen Musik verpflichtet fühlen, eingeladen: das große neunköpfige Musikensemble Setareh Naghshe Jahan, das Musik von iranischer Klassik mit Gesang bis zu wilden Sufi-Tänzen spielt, die Gruppe Bastehnegar, die sich traditioneller iranischer Unterhaltungsmusik widmet sowie Nasout mit ihrer unverwechselbaren trancehaften, perkussiven Sufi-Musik.

Diese Gruppen spiegeln auf beeindruckende Weise die Vielfalt iranischer Musikrichtungen wider.

Jeweils am 20./21./22. und 26. Juli um 19.00 Uhr und im Anschluss an die Theatervorstellungen (außer 21. Juli).

 

Tanzvergnügen mit der Schäl Sick Brass Band

Seit nunmehr 15 Jahren unternimmt die Schäl Sick Brass Band mit ihrem Publikum Exkursionen über die Kontinente hinweg, im Gepäck haben sie Balkan-Melodien und Afrobeats, orientalischen Groove, skandinavische Motive und eine Portion Jazz.

Samstag, 21. Juli ´07 ca. 21.30 Uhr

 

Live! Jazz Essengers

Die Jazz Essengers gründeten sich 1992 aus einer Bierlaune heraus. In einem Thekengespräch über Art Blakeys „Jazz Messengers“ entstand die Idee, ein Sextett zu gründen, das „Messengers“-Kompositionen oder andere Musik der 50er und 60er Jahre spielt.

Den Zuhörern mit klaren Rhythmen und großer Spielfreude einen schönen Abend zu machen, ist das Ziel dieser hochkarätig besetzten Jazz-Gruppe. Deren Mitglieder Simone Sonnenschein (Saxophon), Martin Scholz (Jazz-Klavier), Mickey Neher (Jazz-Schlagzeug) und Carlos Boes (Saxophon) haben mit Größen wie Roy Harrington, Chris Farlow, dem Sänger von „Collosseum“, Paul Kuhn, Angela Brown, Albie Donelly, Piet Klocke und Helge Schneider gespielt.

Freitag, 27. Juli ´07 um 20.00 Uhr und im Anschluss an die Vorstellung Hotel Onyx.

 

Musiktheater Uraufführung

Uraufführung: Onyx Hotel von Alexander Kukelka (Musik) und

David Gieselmann (Text); Regie: Christian von Treskow

 

Menschen im Hotel – sie kommen, sie gehen und nichts ändert sich. Nichts? Ganz anders das „Onyx Hotel“: eine wahrhaft düster-magische Begegnungsstätte, Endstation, Kreuzweg der Schicksale – wo die Lebensgeschichten aufeinander treffen und die Lebensentwürfe zur Entscheidung drängen. Mit welch unterschiedlichen Absichten die Protagonisten einchecken – für eine Übernachtung, für eine Begegnung, vielleicht auch für eine letzte gemeinsame Nacht.

Freitag, 27. Juli ´07 um ca. 21.00 Uhr

 

Live! Musik mit Dominique Branier

Musik mit Dominique Branier (Gesang, Gitarre),

Michel Pétry (Schlagzeug) und Kati C. (Bassistin), Paris

 

Dominique Branier ist Komponist, Textdichter, Arrangeur und zugleich Interpret seiner Lieder. Er selbst ordnet sich kokett auf halbem Wege zwischen Georges Brassens und James Brown ein: Mit ersterem teilt er die Liebe zum poetischen Text, zur knapp gefassten und doch vieldeutigen Geschichten und zur fein ziselierten Liedzeile; mit zweiterem sieht er sich gemeinsam auf der Suche nach dem richtigen Rhythmus, der die Schultern und die Füße in Bewegung bringt.

Samstag, 28. Juli 19.00 Uhr und ca. 22.15 Uhr

 

Live! The New

Für authentische Songs sorgt die legendäre Mülheimer Rockband „The New“.In wechselnder Besetzung, doch immer unverwechselbar, covern „The New“ seit 40 Jahren, was in Rock, Pop und Blues Rang und Namen hat.

Sonntag 29. Juli ´07 im Anschluss an Die Dreigroschenoper.

 

 

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