Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Münchner Volkstheater: "Julius Cäsar" nach William ShakespeareMünchner Volkstheater: "Julius Cäsar" nach William ShakespeareMünchner Volkstheater:...

Münchner Volkstheater: "Julius Cäsar" nach William Shakespeare

Premiere am 28. September 2013, 19.30 Uhr. -----

Julius Cäsar kehrt siegreich aus dem Bürgerkrieg heim nach Rom. Dreimal lehnt er publikumswirksam unter dem Jubel des Volkes die Krone ab. Doch einige Senatoren fürchten die Rückkehr der Tyrannei unter Cäsars Herrschaft.

Schnell ist um Cassius ein Kreis von Verschwörern versammelt. Auch Brutus, der Gewalt verabscheut, lässt sich überreden. Ein Wahrsager warnt Cäsar vor den Iden des März, seine Frau bittet ihn, nicht zum Kapitol zu gehen, er aber weigert sich die Warnungen zu hören. Im Senat angekommen, wird er vom Kreis der Verschwörer getötet. Das Machtvakuum muss schnell gefüllt, Posten verteilt, und der Volkszorn besänftigt werden. Im allgemeinen Siegesrausch begeht Brutus einen folgenschweren Fehler. Er lässt Mark Anton neben Cäsars Leichnam zum Volk sprechen...

 

Csaba Polgár, geboren 1982 in Ungarn, studierte an der Universität für Theater und Film in Budapest. 2007 ist er Mitbegründer der HOPPart Independent Company. Im selben Jahr wird Csaba Polgár Mitglied des Örkény István Theaters und ist in einigen Theaterstücken sowie in drei Kurzfilmen zu sehen. Sein Schaffen als Regisseur begründete er 2008 mit „Die Hermannsschlacht“ von Heinrich von Kleist. Es folgten 2010 „Rohonc/Rechnitz“ von Elfriede Jelinek und „Korijolánusz“, nach Shakespears Tragödie Coriolanus. Mit „Korijolánusz“ war er 2012 bei Radikal jung zu Gast, „Julius Cäsar“ ist seine erste Arbeit mit dem Ensemble des Münchner Volkstheaters.

 

Regie: Csaba Polgár, Lili Izsák

Musik : Tamás Matkó

 

Julius Cäsar

Ursula Maria Burkhart

Octavius

Leon Pfannenmüller

Marc Anton

Pascal Riedel

Brutus

Jean-Luc Bubert

Cassius

Mara Widmann

Casca

Justin Mühlenhardt

Cinna

Johannes Meier

Portia

Barbara Romaner

Bürger

Caroline Adler, Katalin Szilágyi, Richárd Barabás, Tamás Herczeg

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑