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NABUCCO von Giuseppe Verdi, Theater Freiburg

PREMIERE SA. 6.10.12, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----

Alle Ingredienzien der hoch emotionalen, tragisch verwickelten Handlungs-Strukturen, die alle Verdi-Opern in der Folge auszeichnen, sind in seinem »Nabucco« angelegt und ausformuliert.

Politische Konflikte werden dargestellt an deformierten Familien-Verhältnissen – Öffentliches und Privates bildet sich in seinen Defiziten gegenseitig ab – die Sehnsucht nach Harmonie, Geborgenheit und Liebe erweist sich jeweils als pure Utopie, zerbricht an der harten Realität. Zeichenhaft stehen dafür die von den Babyloniern geknechteten Hebräer, zeichenhaft stehen aber ebenso die ungeklärten, auf Intrige und Verlogenheit basierenden Familienverhältnisse rund um den babylonischen König Nabucco.

 

Musikalische Leitung: Fabrice Bollon (6., 14., 21.10.) / Johannes Knapp (24. & 28.10.)

Regie: Michael Sturm / Bühne & Kostüme: Stefan Rieckhoff / Chor: Bernhard Moncado

Dramaturgie: Dominica Volkert

 

Mit: Kyoung Eun Lee, Chariklia Mavropoulou, Elena Nebera; Adriano Graziani, Jin Seok Lee, Shinsuke Nishioka, Juan Orozco, Taiyu Uchiyama

 

 

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