Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
NACHTASYL von Maxim Gorki im Berliner EnsembleNACHTASYL von Maxim Gorki im Berliner EnsembleNACHTASYL von Maxim...

NACHTASYL von Maxim Gorki im Berliner Ensemble

Premiere Dienstag, 12. Januar 2010, 19.30 Uhr

 

NACHTASYL ist Gorkis wohl bekanntestes Drama und wurde 1902 von Stanislawski am Moskauer Künstlertheater uraufgeführt.

Es hat das Leben selbst geschrieben, denn Gorki zog in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts zu Fuß mit anderen Arbeitslosen und Hungernden – als die sogenannten Barfüßler – durch Russland. In Maxim Gorkis NACHTASYL trifft die Hure auf den Moralisten, der Einfaltspinsel auf den Intellektuellen, der Christ auf den Moslem, der Künstler auf den Handwerker. Alle „Barfüßler“ vereint der Traum von einem besseren Leben. Jeder für sich und irgendwie doch gemeinsam verheddern sich in dem großen Lügengespinst aus Hoffnung und Trost.

 

In der deutschsprachigen Erstaufführung in Berlin 1903 spielte Max Reinhardt den Pilger „Luka“. Seit dieser Aufführung ist das Stück in Berlin „zu Hause“.

 

Mit: Anke Engelsmann, Larissa Fuchs, Hanna Jürgens, Anne Lebinsky, Laura Tratnik; Dejan Bućin, Christian Grashof, Roman Kaminski, Roman Kanonik, Alexander Lang, Uli Pleßmann, Michael Rothmann, Stephan Schäfer, Georgios Tsivanoglou, Axel Werner, Thomas Wittmann, Mürtüz Yolcu

 

Inszenierung: Thomas Langhoff

Bühne: Alexander Wolf

Kostüme: Ellen Hofmann

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑