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Nationaltheater Mannheim: Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski verlängert Vertrag bis 2022

Der Gemeinderat der Stadt Mannheim ist in einer Sondersitzung der einstimmigen Empfehlung des Kulturausschusses gefolgt und hat den Vertrag des Schauspielintendanten Burkhard C. Kosminski um weitere fünf Jahre bis zum Sommer 2022 verlängert. Der bisherige Vertrag war bis Sommer 2017 befristet.

 

Burkhard C. Kosminski kam 2006 als Schauspieldirektor ans Nationaltheater Mannheim. Seit 2013 ist er Schauspielintendant und Eigenbetriebsleiter und leitet in einem fünfköpfigen Intendantenteam das Vierspartenhaus, das als eines der größten und ältesten kommunalen Theater Deutschlands gilt.

 

Seine wichtige künstlerische Leitlinie am Nationaltheater Mannheim ist neben der Klassiker-Pflege das zeitgenössische Autorentheater. Seit seiner Leitung sind Stücke von renommierten Autoren wie u.a. Theresia Walser, Ewald Palmetshofer, Ulrike Syha, Felicia Zeller, Marianna Salzmann, Martin Heckmanns, Roland Schimmelpfennig, Tracy Letts, Tony Kushner, Philipp Löhle, Simon Stephens am NTM ur- oder erstaufgeführt worden. Daneben führt er die Tradition eines jährlich wechselnden Hausautors fort, der für das NTM ein neues Stück entwickelt.

 

Burkhard C. Kosminski ist Künstlerischer Leiter der Internationalen Schillertage, die am Nationaltheater Mannheim biennal veranstaltet werden und vom 15.-23. Juni 2017 zum 19. Mal stattfinden. 2012 wurde auf seine Initiative die Mannheimer Bürgerbühne gegründet. 2015 fand unter seiner Künstlerischen Leitung das 2. Bürgerbühnenfestival am NTM statt. Zusammen mit Matthias Lilienthal kuratierte er 2014 das Festival Theater der Welt.

 

Burkhard C. Kosminski konnte unter seiner Intendanz die Zuschauerzahlen am Schauspiel kontinuierlich steigern. In der Spielzeit 2013/2014 verbuchte das Schauspiel die besten Zuschauerzahlen seit 20 Jahren. Zudem erreichte er mit Projekten wie z.B. „Integration durch kulturelle Teilhabe“ eine weitere Öffnung des Theaters in die Stadt und damit auch eine breite Vernetzung in die Mannheimer Stadtgesellschaft.

 

 

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