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NORA (Dollhouse) von Rebecca Gilman nach Henrik Ibsens „Nora oder ein Puppenheim“ im Theaterhaus Jena

Premiere: Freitag, 24. Januar 2014, 20 Uhr, Hauptbühne. -----

Nora Helmer hat sich ihr Puppenhaus sorgfältig eingerichtet: drei süße Kinder, stilvolles Interieur, ihr Mann Terry steht kurz vor einer Beförderung. Ein Bild an der Wand bezeugt das Familienglück. Aber der Wohlstand ist auf Schulden gebaut.

Zwischen Terry und Nora herrscht eine erschreckende Kälte, alle Gespräche kreisen um Geld. Der Tonfall ist geprägt von Misstrauen, Desinteresse und erniedrigenden Kosenamen.

 

Mit Rebecca Gilmans aktueller Bearbeitung von Ibsens Theaterklassiker erarbeitet das Theaterhausteam um Moritz Schönecker, Benjamin Schönecker und Veronika Bleffert in der Spielzeit 2013/14 zum zweiten Mal ein Stück der Autorin. Nachdem im letzten Jahr „The Glory of Living“ in der amerikanischen Unterschicht spielte, begeben sie sich jetzt in die Kreise der High Society und fragen, welche Opfer und welcher Selbstbetrug nötig sind, um die glänzende Oberfläche zu bewahren, nach welchen Mechanismen ein System funktioniert, das außer dem ständigen Selbsterhaltungs- und Aufstiegsdrang keine Inhalte hat.

 

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

 

Regie: Moritz Schönecker

Bühne/Kostüme: Veronika Bleffert & Benjamin Schönecker

Dramaturgie: Friederike Weidner

 

Mit Ines Hollinger, Benjamin Mährlein, Lena Vogt, Dolores Winkler, Yves Wüthrich und Matthias Zera

 

Die nächsten Vorstellungen: 25. Januar, 20., 21., 22. Februar 2014, 20 Uhr

Öffentliche Probe: Mittwoch, 22.01., 20 Uhr

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