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Opernhaus Zürich: "Fidelio" von Ludwig van Beethoven

Premiere 08. Dez 2013, 19:00. -----

Als Mann verkleidet und unter dem Namen Fidelio (der Getreue) lässt sich Leonore in einem Staatsgefängnis als Gehilfe des Kerkermeisters anstellen. Der Gefängnisgouverneur hält hier ihren Mann versteckt, der sein gefährlichster Gegner ist, und will ihn langsam verhungern lassen.

Als der Minister zu einer Revision des Gefängnisses kommt, beschliesst er seinen schnellen Tod. Leonore muss dem eigenen Mann das Grab graben. Im Moment höchster Gefahr verkündet ein Trompetensignal das Eintreffen des Ministers.

 

Ein Leben lang hat sich Beethoven mit Opernplänen getragen, aber erst die Geschichte der Frau, die ihr Leben wagt, um den geliebten Mann aus dem Gefängnis zu retten, entsprach seiner Vision einer Oper, wie sie ihm gemäss wäre. Allerdings war die Arbeit sehr mühsam, von Misserfolgen und entmutigenden Rückschlägen begleitet. Nach der erfolglosen Uraufführung von 18O5 unterzog der Komponist das Werk zwei gründlichen Überarbeitungen, bis es seinen Siegeszug über die Bühnen der Welt antrat.

 

Die Mühen der Entstehung haben ihre Spuren hinterlassen: Fidelio ist kein in sich geschlossenes, klassisch abgerundetes Werk. Es ist ein widersprüchliches, brüchiges und kantiges Konglomerat aus Singspiel, grosser Oper und Oratorium. Aber Beethovens Musik gelingt es, die disparaten Elemente zusammenzuzwingen und aus dem scheinbar trivialen Libretto ein Werk mit scharf gezeichneten Figuren und ergreifenden Situationen zu formen: gleichermassen Hohelied der Gattenliebe wie von revolutionärer Begeisterung durchglühter Lobpreis der Freiheit. Vor allem aber ist es eine Oper über die unbesiegbare Kraft der Hoffnung, die weltverändernde Macht der Utopie.

 

Andreas Homoki und Fabio Luisi bringen mit Fidelio ihre erste gemeinsame Opernproduktion in Zürich auf die Bühne. Der amerikanische Tenor Brandon Jovanovich gibt sein Rollendebüt als Florestan.

 

Musikalische Leitung Fabio Luisi

8, 12, 15, 18, 20, 29 Dez; 1, 5 JanThomas Rösner

8, 11 Jan

 

Inszenierung Andreas Homoki

Bühnenbild Henrik Ahr

Kostüme Barbara Drosihn

Lichtgestaltung Franck Evin

Video-Design Alexander du Prel

Choreinstudierung Ernst Raffelsberger

Dramaturgie Werner Hintze

Philharmonia Zürich

Chor der Oper Zürich

Zusatzchor der Oper Zürich

SoprAlti

 

Der Minister Ruben Drole

Don Pizarro Martin Gantner

Florestan Brandon Jovanovich

Leonore Anja Kampe

Rocco Christof Fischesser

Marzelline Julie Fuchs

Jaquino Mauro Peter

Erster Gefangener Alessandro Fantoni

Zweiter Gefangener Christoph Seidl

 

12 Dez 2013, 19:00

15 Dez 2013, 19:00

18 Dez 2013, 19:00

20 Dez 2013, 19:00

29 Dez 2013, 19:30

01 Jan 2014, 19:00, AMAG-Volksvorstellung:

05 Jan 2014, 20:00

08 Jan 2014, 19:00

11 Jan 2014, 19:00, zum letzten Mal in dieser Spielzeit

 

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