Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Pagliacci – Die Clowns" - Eine Opera Povera basierend auf Ruggiero Leoncavallos «Der Bajazzo», Theater Bern"Pagliacci – Die Clowns" - Eine Opera Povera basierend auf Ruggiero..."Pagliacci – Die Clowns"...

"Pagliacci – Die Clowns" - Eine Opera Povera basierend auf Ruggiero Leoncavallos «Der Bajazzo», Theater Bern

Premiere Do, 14. April 2016, Kubus / Waisenhausplatz. -----

Basierend auf Szenen aus Leoncavallos Pagliacci präsentiert die Oper ein buntes Zirkustheater, in dem ein kleines Ensemble von Musikern, Sängern und Artisten die Zuschauer mit ihrem Repertoire an Verführungskünsten in der Tradition des Strassentheaters überascht.

Im Zirkus erliegt das Publikum der Macht der Illusion und dem Zauber der Artisten. Eine Zuschauerin kann in ihrer Begeisterung nicht mehr an sich halten, betritt allen Warnungen zum Trotz die Bühne und wird so zum Teil des Spiels. Die Verführung nimmt ihren Lauf: Ein grosses Schauspiel wird aufgefahren, man spricht, lacht, singt und tanzt. Selbstverständlich wird mit der Zeit der schönen Besucherin der Hof gemacht und man kommt sich näher. Es folgt eine Darbietung auf die andere, denn alle wollen sich in ihrem Spiel gegenseitig übertrumpfen.

 

Nach und nach wird der Abend von Phantasiewelten beherrscht, längst kann sich niemand mehr der Faszination des grossen Zirkus entziehen. In dieser aufgeladenen Stimmung verliert die schöne Zuschauerin ihr Herz an den traurigen Clown, doch nicht alle sind damit einverstanden: Die Träume, die der Zirkus weckt, haben in der Realität keine Chance. Der Ehemann der verzauberten Zuschauerin unterbricht das Treiben. Am Ende des fröhlichen Reigens bleiben Vorwürfe und Enttäuschungen, doch die grosse Sehnsucht nach Versöhnung lässt auf Neues hoffen.

 

Konzept / Regie/ Bühne/Kostüme

Xavier Zuber wurde 1967 in Basel geboren. Nach seinem Studium in Frankfurt am Main arbeitete er als Opern-, Tanz- und Schauspieldramaturg mit Herbert Wernicke, Joachim Schlömer, Jürgen Gosch, Tim Hopkins, Stanislaus Nordey, Kazuko Watanabe, Lluis Pasqual, Nigel Lowery, Claudia Stavisky, Heinz Spoerli, James Sutherland, Sebastian Nübling, Stefan Herheim, Philipp Stölzl und Calixto Bieito unter anderem am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, dem Théâtre National de la Colline, an der Opéra de la Bastille in Paris, dem Teatre Romea in Barcelona, an der Oper Frankfurt, bei den Salzburger Festspielen und Osterfestspielen sowie dem Festival d`Aix-en-Provence. Zuber war von 1998 bis 2000 als Tanz- und Musiktheaterdramaturg am Theater Basel sowie zwischen 2001 und 2006 als Dramaturg an der Staatsoper Hannover tätig. In Hannover rief er die Reihe „zeitoper“ ins Leben, die sich dem

experimentellen Musiktheater widmet. Von 1996 bis 2005 hatte Zuber einen Lehrauftrag im Fachbereich Szenografie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe inne. Zwischen 2006 und 2011 arbeitete er als Leitender Dramaturg an der Staatsoper Stuttgart und steht zudem seit 2008 der Jungen Deutschen Philharmonie beratend zur Seite

 

In italienischer und deutscher Sprache

mit deutschen Übertiteln.

 

Musikalische Leitung Sebastian Gottschick –

Konzept, Bühne, Regie Xavier Zuber –

Regiemitarbeit Markus Zohner –

Kostüme Eva Butzkies –

Mitarbeit Bühne Konstantina Dacheva –

Chor Zsolt Czetner –

 

Mit Oriane Pons, Robin Adams, Michele Govi, Markus Pettersson, John Uhlenhopp – mit Chor Konzert

Theater Bern, Zirkuskapelle Konzert Theater Bern

 

Weitere Vorstellungen 15., 16., 17., 18., 19. April 2016

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 15 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑