Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
„pottfiction – Theater, Kunst und Camps für Jugendliche der Metropole Ruhr“ „pottfiction – Theater, Kunst und Camps für Jugendliche der Metropole Ruhr“ „pottfiction – Theater,...

„pottfiction – Theater, Kunst und Camps für Jugendliche der Metropole Ruhr“

Damit startet ab sofort ein Projekt, für das die Stiftung Mercator zusammen mit sieben Theatern im Ruhrgebiet unter der künstlerischen Leitung des Berliner Designerkollektivs anschlaege.de ein kulturelles Angebot für alle Jugendliche im Kulturhauptstadt-Programm von RUHR.2010 schafft.

Ziel von pottfiction ist es, mit Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren neue Formen der Theaterarbeit zu entwickeln. Die Stiftung Mercator unterstützt pottfiction mit rund 700.000 Euro.

 

Wie stellst du dir eine bessere Welt vor und was bist du dafür bereit zu tun? Unter dieser zentralen Fragestellung werden die Jugendlichen der Region aufgefordert, sich ihre Welt in der Kulturhauptstadt Europas auf künstlerische Art und Weise anzueignen und als Gestalter zu begreifen. Im Rahmen aktiver Projektarbeit entwickeln sie zusammen mit ausgewählten Künstlern neue Formate der Theaterarbeit, die es Ihnen ermöglichen, ihre eigenen Interessen zu formulieren und zu vertreten. Dabei entstehen Theater-, Film- und Tanzprojekte, Schreibwerkstätten und Performances. Im Zentrum von pottfiction stehen zwei große Camps im Sommer 2009 und 2010. Das Camp vom 7. bis 15. August 2009 auf dem Kulturgebiet Consol in Gelsenkirchen bildet den Auftakt mit Workshops, Konzerten und Aktionen. Vom 16. bis 26. Juli 2010 findet beim theater kohlenpott in Herne das große pottfiction-Finale statt. Zum Abschluss präsentieren die Jugendlichen mit einem Festivalprogramm der Öffentlichkeit, was sie während des Jahres an den jeweiligen Theatern der Stadt gemeinsam erarbeitet haben.

 

pottfiction – ein Ort für Potenzialentwickung und Kreativität

 

„Kunst und Kultur sind unerlässliche Bestandteile einer umfassenden Bildung, die eine Vielzahl von individuellen und sozialen Kompetenzen erweitert und die Kreativitätsentwicklung stärkt. Diese Chance möchten wir mit pottfiction allen Jugendlichen bieten – auch denjenigen, die bislang noch keinen Zugang zu diesem gesellschaftlichen Bereich gefunden haben“, sagt Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.

 

Projektarbeit in sieben Städten – was passiert in Bochum?

 

Für pottfiction arbeiten sieben Kinder- und Jugendtheater der Region zusammen. Sie bringen ihre Unterschiedlichkeit ein und entwickeln gemeinsam mit den Jugendlichen Neues zu verschiedenen Themenschwerpunkten. Das Junge Schauspielhaus Bochum hat den Fokus „Liebe & Sexualität“. Die Jugendlichen werden sich künstlerisch mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Ist er der Richtige? Kann ich ihm vertrauen? Findet sie mich gut? Was soll ich jetzt machen? Alle anderen wissen es – nur ich nicht, oder? Bin ich zu dick? Bin ich zu dünn? Wer hat den Längsten? Wie kann ich Geheimnisse selber lüften, wenn ich alle Antworten überall und jederzeit erfahre, obwohl ich das gar nicht will?

 

Wir initiieren ein Bandprojekt, entwickeln eine Tanztheaterproduktion und machen Objekttheater. Hauptschüler schreiben gemeinsam mit uns ein Theaterstück. Im öffentlichen Raum entstehen Performances und Interventionen.

 

pottfiction ist ein gemeinsames Projekt von Junges Schauspielhaus Bochum, Kinder- und Jugendtheater Dortmund, Consol Theater Gelsenkirchen, HELIOS Theater Hamm, theater kohlenpott Herne, tip-Theater Oberhausen, Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, anschlaege.de Berlin, der Stiftung Mercator und RUHR.2010.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.pottfiction.de.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Junges Schauspielhaus Bochum

Martina van Boxen

Telefon: 0234-33335428

jungesschauspielhaus@bochum.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 15 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑