HomeBeiträge
Richard Wagners romantische Oper „Der fliegende Holländer“ mit über 200 Sängern im Passionstheater OberammergauRichard Wagners romantische Oper „Der fliegende Holländer“ mit über 200...Richard Wagners...

Richard Wagners romantische Oper „Der fliegende Holländer“ mit über 200 Sängern im Passionstheater Oberammergau

Premiere am 30. Juni 2017. -----

Unverstanden von ihrem unsensiblen Vater, ihrem schwächlichen Verehrer Erik und einer dörflichen Gesellschaft, die für Frauen nur die Rolle der Gattin und Mutter vorsieht, träumt Senta von der mythischen Figur des fliegenden Holländers. Der Legende nach ist er mit einem Fluch belegt, der nur von einer treu liebenden Frau gebrochen werden kann.

 

Senta sieht in sich die Erlöserin und hofft auf den Geheimnisvollen, um die Enge ihres Lebens hinter sich zu lassen. 1843 in Dresden uraufgeführt, ist „Der fliegende Holländer“ Richard Wagners erste romantische Oper.

 

Richard Wagner und Oberammergau

1871 kam Richard Wagner – auf Anregung von Franz Liszt – nach Oberammergau und angeblich

soll er hier zu seinen Bayreuther Festspielen inspiriert worden sein. Auf jeden Fall schrieb er damals in sein Tagebuch, dass hier alles „über jede Beschreibung hinaus schön“ ist. Ob ihm das Oberammergauer Passionsspiel wirklich gefallen hat, lässt sich nicht mehr herausfinden.

 

Regisseur Christian Stückl wird diesen Sommer die romantische Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner am 30. Juni 2017 zur Premiere bringen. Die musikalische Leitung hat der lettische Dirigent Ainars Rubikis. Rubikis wurde kürzlich als der neue Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin ab der Spielzeit 2018/19 unter der Intendanz von Barrie Kosky vorgestellt.

 

Christian Stückl und Ainars Rubikis arbeiteten bereits in den letzten beiden Jahren bei „Nabucco“, der ersten eigenen Opernproduktion des Passionstheaters, zusammen. Erneut wird in diesen Sommer Jahr mit der Neuen Philharmonie München als Orchester zusammen gearbeitet. Das Orchester hat sich seit ihrer Gründung 2005 zu einem der meistbeachteten jungen Orchester aus der Region München heraus entwickelt. Dieses überregionale Orchester, das projektweise arbeitet, regelmäßig im Herkulessaal in München, weiteren deutschen Städten und im Ausland auftritt, bietet besonders begabten jungen Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 15 und 25 Jahren die Chance, in vielseitigen Projekten kompetent und qualifiziert an den Beruf des Orchestermusikers herangeführt zu werden.

 

Mit über 200 Sängern auf der Bühne wird die Inszenierung den Ausmaßen der vierzig Meter breiten Freiluftbühne gerecht werden. Die Chorsänger rekrutieren sich überwiegend aus dem Chor der Passionsspiele 2010 unter der Leitung von Markus Zwink, ergänzt von Sängerinnen und Sängern aus der Umgebung.

 

Das Besondere an dieser Opernproduktion wird die spannende Mischung aus etablierten Solisten, aufstrebenden Orchestermusikern und gutausgebildeten Chorsängern aus Oberammergau und Umgebung unter der professionellen Leitung von Regisseur Christian Stückl und dem Dirgenten Ainars Rubikis sein. Die Bühne- und Kostüme entwirft Prof. Stefan Hageneier.

 

Dirigent: Ainars Rubikis

Regie: Christian Stückl

Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier

 

Chorleitung: Markus Zwink

Neue Philharmonie München

Chor des Passionstheaters Oberammergau

 

Gábor Bretz Der Holländer

Liene Kinča Senta

David Danholt Erik

Iris van Wijnen Mary

Guido Jentjens Daland

Denzil Delaere Der Steuermann

 

Weitere Vorstellungen: 2. / 14. / 16. / 21. / 23. Juli

 

Karten

Kartentelefon 08822/945 88 88

Kartenfax 08822/945 88 89

Online unter www.passionstheater.de

 

Weitere Vorverkaufsstellen

www.muenchenticket.de | 089/54818181

und an allen bekannten Vorverkaufsstellen zzgl. VVK-Gebühr

 

Bustransferservice München - Oberammergau und zurück

Auch in diesem Jahr gibt es einen Shuttlebus von München nach Oberammergau und zurück.

 

(Treffpunkt ZOB - Zentraler Omnibusbahnhof München, Arnulfstraße 21, München).

Ankunft in München um ca. 00.30 Uhr. Die Mitfahrt im Bus kostet 19 Euro pro Person.

Abfahrt um 16.30 Uhr am ZOB Zentraler Omnibusbahnhof Hackerbrücke, 80335 München

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 17 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Seelenlandschaften

Stockfinstere Nacht, das Meer mit hohen, sich türmenden Wellen, der Wind tost, Paare am Strand. Die „Sinfonia da Requiem“ op. 20 von Benjamin Britten setzt ein. Sie ist die musikalische Grundlage von…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑