Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Ruhrtriennale 2014 vom 15. August bis 28. SeptemberRuhrtriennale 2014 vom 15. August bis 28. SeptemberRuhrtriennale 2014 vom...

Ruhrtriennale 2014 vom 15. August bis 28. September

Die Ruhrtriennale legt im dritten und abschließenden Jahr unter der künstlerischen Leitung von Heiner Goebbels vom 15. August bis 28. September 2014 den Fokus auf grenzauflösende Uraufführungen und Neuinszenierungen internationaler Künstlerinnen und Künstler. Im Zentrum stehen große Musiktheaterproduktionen, die Bildende Kunst, Theater, Tanz, Performance, Film und Konzert. Über 150 Veranstaltungen in 4 Städten mit 14 Spielstätten und rund 1.000 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern, ca. 30 Produktionen - davon mehr als die Hälfte Uraufführungen, Neuproduktionen und Deutschlandpremieren - sowie Konzerte und Künstlergespräche verwandeln die herausragenden Industriedenkmäler der Region in einzigartige Aufführungsorte für zeitgenössische Kunst.

 

Das Programm der ersten 10 Tage

 

Die Ruhrtriennale wird am Freitag, 15. August, mit Louis Andriessens Musiktheaterarbeit De Materie in der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark eröffnet, inszeniert vom künstlerischen Leiter der Ruhrtriennale Heiner Goebbels und seinem Team. Besucher des Landschaftsparks können bereits ab 15 Uhr erste Schritte auf der frei zugänglichen Installation Melt wagen. Der von Urbane Künste Ruhr für die Ruhrtriennale produzierte 70m lange bewegliche, interaktive Laufsteg aus Aluminiumplatten von cantoni crescenti wird im Beisein der Künstler von Kulturministerin Ute Schäfer eröffnet.

 

Samstag, der 16. August, beginnt um 12 Uhr mit zwei öffentlichen Ausstellungseröffnungen im Essener Museum Folkwang. Gezeigt werden Harun Farockis und Antje Ehmanns Videoinstallation Eine Einstellung zur Arbeit und die 2013 auf der Halde Haniel in Bottrop entstandene Filmarbeit Levée des Choreografen Boris Charmatz und des Filmemachers César Vayssié. Um 14 Uhr lädt der italienische Regisseur Romeo Castellucci zur Weltpremiere seiner Inszenierung von Le Sacre du Printemps mit 40 Maschinen, die Knochenstaub zum Tanzen bringen. Um 20 Uhr gibt es am gleichen Tag eine weitere Aufführung in der Duisburger Gebläsehalle, der sich ab 21 Uhr die erste freitagsküche der Saison anschließt (in diesem Jahr immer samstags!). In der Bochumer Jahrhunderthalle zeigt am Abend Anne Teresa De Keersmaeker die Uraufführung von Verklärte Nacht, einem Pas de Deux mit der Musik von Arnold Schönberg. Ein besonderes Erlebnis verspricht das Nachtkonzert For Philip Guston von Morton Feldman in der Bochumer Jahrhunderthalle, das ab 23 Uhr viereinhalb Stunden lang vom Ensemble Modern gespielt wird.

 

Am Sonntag, 17. August, treffen sich Heiner Goebbels und Louis Andriessen zum ersten tumbletalk, immer sonntags im Museum Folkwang. Es folgen am selben Tag weitere Vorstellungen von Le Sacre du Printemps, De Materie und Verklärte Nacht.

 

Am Montag, 18. August, beginnt die Reihe der Konzerte im Maschinenhaus der Zeche Carl mit einem klassischen Konzert des bosnischen Gitarristen und Lautinisten Edin Karamazov, der das Publikum in intimen Rahmen mit einem Solo-Recital in die deutsche, französische und italienische Lautenmusik des 17. und 18 Jahrhunderts einführt.

 

Das Wochenende vom 22. -24. August wird mit der Uraufführung von Boris Nikitins Sänger ohne Schatten im Maschinenhaus Zweckel in Gladbeck eröffnet. Drei Opernsänger dreier Generationen und ein Pianist lassen das Publikum erzählerisch und singend an ihrem Beruf und ihrer Biografie teilhaben. Der Pop- und Avantgardemusiker Matthew Herbert erzählt in zwei stark gefragten Konzerten gemeinsam mit den Pianisten Sarah Nicholls und Sam Beste auf PACT Zollverein in Essen die Geschichte von 20 Pianos aus aller Welt. Der tumbletalk am Sonntag im Museum Folkwang ist Harun Farocki gewidmet.

 

Die Ruhrtriennale legt im dritten und abschließenden Jahr unter der künstlerischen Leitung von Heiner Goebbels vom 15. August bis 28. September 2014 den Fokus auf grenzauflösende Uraufführungen und Neuinszenierungen internationaler Künstlerinnen und Künstler. Im Zentrum stehen große Musiktheaterproduktionen, die Bildende Kunst, Theater, Tanz, Performance, Film und Konzert. Über 150 Veranstaltungen in 4 Städten mit 14 Spielstätten und rund 1.000 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern, ca. 30 Produktionen - davon mehr als die Hälfte Uraufführungen, Neuproduktionen und Deutschlandpremieren - sowie Konzerte und Künstlergespräche verwandeln die herausragenden Industriedenkmäler der Region in einzigartige Aufführungsorte für zeitgenössische Kunst.

 

Projektförderer:

De Materie: Kunststiftung NRW, Ernst von Siemens Musikstiftung, Rudolf Augstein Stiftung /

 

Le Sacre du Printemps: Istituto Italiano di Cultura Köln/ manger: Institut français /Surrogate Cities Ruhr: Ruhrtriennale Freundeskreis, Institut français, / Innovationspool – freitagsküche: NRW.BANK / Internationaler Festivalcampus: Allianz Kulturstiftung, Ruhrtriennale Freundeskreis / No Education: Kemnader Kreis e.V. / Children’s Choice Awards: Stiftung Mercator, Sparkassen in NRW / All Children are Other: Stiftung Mercator / freitagsküche: doing kitchen: Stiftung Mercator / Royal Concertgebouw Orchestra: Stiftung pro Bochum

 

Die Ruhrtriennale wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von der Europäischen Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung. Gesellschafter: Land Nordrhein-Westfalen und Regionalverband Ruhr.

 

Zusatzvorstellungen Le Sacre du Printemps

22. August, 14 Uhr und

25. August, 20 Uhr

Gebläsehalle, Landschaftspark Duisburg-Nord

 

Zusatzvorstellung Sänger ohne Schatten

7. September, 20 Uhr

Maschinenhalle Zweckel, Gladbeck

 

Tickets sind für alle Zusatzvorstellungen ab sofort unter www.ruhrtriennale.de und den weiteren Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

Alle Infos unter www.ruhrtriennale.de

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 24 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑