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Salvatore Sciarrinos musikalisches Still-Leben "Vanitas", Staatsoper im Schiller Theater Berlin

Premiere am 15. März 2013, 20 Uhr, Werkstatt. -----

Nachdem 2010 die Werkstatt im Schiller Theater als Ort für neues Musik­theater mit Infinito Nero von Salvatore Sciarrino wiedereröffnet wurde, folgt in dieser Spielzeit sein Werk Vanitas.

Salvatore Sciarrinos Vanitas, 1981 an der Piccola Scala in Mailand urauf­geführt, setzt sich auf ganz allgemeine Art mit Vergehen und Verlöschen auseinander. Ver­gäng­lichkeit wird hier gleich­sam am Beispiel des Er- und Verklingens von Musik erfahrbar. Komponiert hat Sciarrino das Stück auf von ihm zusammen­ge­stellte Text­fragmente ver­schiedener Autoren unterschiedlicher Epochen wie Giovan Leone Sempronio, Giovan Battista Marino, Robert Blair, Jean De Sponde, Martin Opitz, Johann Christian Günther und Christoffel von Grimmelshausen. Ihre Sprache verdichtet Sciarrino zu einem minimalistischen Gesangsstil.

 

Das »Still-Leben in einem Akt« für Stimme (Rowan Hellier), Violoncello (Gregor Fuhrmann) und Klavier (Jenny Kim) wird inszeniert von Beate Baron. Zwei zusätzliche Schauspielrollen über­nehmen Friederike Frerichs und Hans Hirschmüller.

 

Die Regisseurin Beate Baron studierte und arbeitete u.a. bei Götz Friedrich und entwickelte bereits zahlreiche Musik­theater­stücke, Inszenierungen, Installationen und Videoarbeiten für die RuhrTriennale, das Theater Aachen, die Komische Oper, die Neuköllner Oper, das Theater Koblenz, das Musiktheater im Revier, das Radialsystem und die Berliner Staatsoper (Auswahl der Songbooks von John Cage im Juli 2012).

 

Inszenierung Beate Baron

 

Stimme Rowan Hellier

Violoncello Gregor Fuhrmann

Klavier Jenny Kim

 

Frau Friederike Frerichs

Mann Hans Hirschmüller

 

Weitere Vorstellungen am 19., 21., 26. und 28. März sowie 2. und 3. April

Werkeinführung 45 Minuten vor der Vorstellungsbeginn

 

Tickets sowie weitere Informationen unter Tel. 030 20354-555 und www.staatsoper-berlin.de

 

 

 

 

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