Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Schauspiel Köln: “Die Glasmenagerie” von Tennessee WilliamsSchauspiel Köln: “Die Glasmenagerie” von Tennessee WilliamsSchauspiel Köln: “Die...

Schauspiel Köln: “Die Glasmenagerie” von Tennessee Williams

Premiere am 2. Dezember 2012 um 19.30 Uhr in der Expo 2. -----

Tom Wingfield blickt zurück auf die gemeinsame Zeit mit seiner Mutter Amanda und seiner Schwester Laura. An den Vater erinnert nur eine Postkarte, die er seiner Familie schrieb, nachdem er sie verließ: „Hallo – Lebt wohl!“.

Abgehangen vom Glücksversprechen des amerikanischen Traums stellen sich die drei dem täglichen Überlebenskampf: man schuftet als Lagerarbeiter, verkauft Zeitschriften-Abos, nimmt Schreibmaschinenkurse. Alles Weitere scheint ungewiss: „Was fangen wir jetzt mit dem Rest unseres Lebens an? Setzen wir uns hier zur Ruhe und schauen dem Trubel draußen zu? Sieht so die Zukunft aus, die wir für uns ins Auge gefasst haben?“

 

Den trostlosen Aussichten des Alltags entflieht jeder auf seine Weise: Amanda umringt sich mit Erinnerungen an eine längst vergangene Welt voller Verehrer, in der ihr das ganze Leben noch bevorstand, Tom stürzt sich nachts in den Trubel der Stadt, während Laura sich in ihre eigene wunderliche Welt zurückzieht. Für sie ist die Mutter auf der Suche nach einem Ehemann und Versorger. Mit Jim, einem Arbeitskollegen von Tom, erscheint bei den Wingfields eines Abends nicht nur ein geeigneter Kandidat, sondern für alle auch die Projektionsfläche ihrer Sehnsüchte…

Ein Stück aus dem Land, in dem die Neurosen blühen.

 

Es spielen: Orlando Klaus, Anja Laïs, Carlo Ljubek und Marie Rosa Tietjen

 

Regie: Sebastian Kreyer,

Bühne: Thomas Dreißigacker,

Kostüme: Christine Meyer,

Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki

 

Weitere Vorstellungen am 7., 28. und 29. Dezember um jeweils 19.30 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑