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Schauspiel Stuttgart: „ÖKOZID“ von Andres Veiel

am 18.11.20 um 20:15 Uhr in der ARD, Uraufführung im Mai 21 im Schauspielhaus

Am 18. November 2020 strahlt die ARD um 20:15 Uhr den neuen Film des Autors und Regisseurs Andres Veiel im Rahmen der Themenwoche „#WIE LEBEN - Bleibt alles anders“ im deutschen Fernsehen aus. Ökozid spielt in der nahen Zukunft im Jahr 2034 und zeigt, wie zum ersten Mal vor dem Internationalen Gerichtshof verhandelt wird, ob Staaten grundsätzlich die Pflicht haben, gegen den Klimawandel vorzugehen.

 

Auf der Anklagebank sitzt die Bundesrepublik Deutschland. Ihr wird von 31 Staaten des globalen Südens vorgeworfen, durch Abschwächung und Blockade europäischer Klimaschutzvorgaben ihre völkerrechtliche Pflicht verletzt zu haben, einer Erhöhung der weltweiten CO2-Konzentration entgegenzuwirken.

Im Mai 2021 findet Ökozid dann den Weg auf die Theaterbühne: Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski wird das Gerichtsdrama im Schauspielhaus uraufführen. Aktuell ist Andres Veiel in Gesprächen mit Burkhard Kosminski und arbeitet gemeinsam mit seiner Co-Autorin Jutta Doberstein an der Stückfassung von Ökozid.

Andres Veiel arbeitet seit 1990 als Autor und Regisseur an Film- und Theaterprojekten, die meist in den Grenzbereichen zwischen Realität und Fiktion angesiedelt sind. Für seine Filme Winternachtstraum, Balagan, Die Überlebenden, Black Box BRD, Die Spielwütigen, Wer wenn nicht wir hat er mehr als vierzig nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter mehrfach den Deutschen Filmpreis und den Europäischen Filmpreis. Er schrieb und inszenierte die Theaterstücke Der Kick und Das Himbeerreich, welches im Schauspiel Stuttgart uraufgeführt wurde.

Jutta Doberstein ist freischaffende Autorin und Stoffentwicklerin im Bereich Film und Fernsehen. Neben der Realisierung fiktionaler Formate hat sie sich vor allem auf die Entwicklung dokumentarischer Stoffe und Online-Formate spezialisiert. Mit Andres Veiel
verbindet sie eine mehrjährige Zusammenarbeit.

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