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Staatsballett Berlin: Heinz Spoerlis PEER GYNT

Premiere 18. November 2011 | 19.30 Uhr | Deutsche Oper Berlin. -----

Wer ist Peer Gynt - ein Träumer, ein Suchender, ein Phantast, oder doch nur ein Hochstapler, ein Herzensbrecher, ein Größenwahnsinniger? Heinz Spoerli, scheidender Ballettdirektor am Opernhaus Zürich, entwirft mit seiner Inszenierung ein Portrait, das heute so aktuell ist wie eh und je.

Der Abenteurer Peer Gynt lässt sich auf seiner Lebensreise bis ans äußerste Ende der Welt treiben. Doch seine rastlose Suche nach dem eigenen Ich wird nie Erfüllung finden, solange er nicht in seine Heimat zurückkehrt, ein Ort den er jedoch lange nicht zu erkennen vermag.

 

Mit Heinz Spoerlis PEER GYNT tanzt das Staatsballett Berlin seine erste Premiere der Saison! Vladimir Malakhov und der Schauspieler Sebastian Hülk, der bereits in Kinofilmen wie „Inglourious Basterds“ von Quentin Tarantino und „Das weiße Band“ von Michael Haneke spielte, verkörpern den getriebenen Abenteurer Peer Gynt aus Henrik Ibsens gleichnamigen nordeuropäischen Mythos. Das Publikum erwartet eine emotional packende, genreübergreifende Inszenierung, in die der bekannte Choreograph auch Gesangssolisten der Deutschen Oper Berlin szenisch einbindet, darunter Fionnuala McCarthy.

 

In einer losen Bilderfolge setzt Spoerli die Librettovorlage assoziationsreich in Szene. Der Kunstgriff, die Figur des Peer Gynt von einem Tänzer und einem Schauspieler zugleich verkörpern zu lassen, legt nahe, Ibsens poetische Kraft direkt ins Verhältnis zur Choreographie zu setzen. Das Bühnenbild von Florian Etti schafft dazu atmosphärische Bilderwelten vom kühlen Norwegen bis hin zum wahrhaftig brennenden Wüstensand.

 

Heinz Spoerlis Konzeption liegt die Musik von Edvard Grieg zugrunde, die Henrik Ibsen selbst, bereits mit dem Wunsch nach einer Balletteinlage, in Auftrag gab. Diese teils weltbekannten Melodien ergänzt Spoerli für seine Inszenierung ganz bewusst durch zeitgenössische Kompositionen von Brett Dean und Mark-Anthony Turnage. Es musizieren das Orchester und der Extrachor der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Robert Reimer.

 

PEER GYNT

Ballett von Heinz Spoerli

Musik von Edvard Grieg, Brett Dean und Mark-Anthony Turnage

 

Idee, Konzept und Choreographie

Heinz Spoerli

Bühne und Kostüme

Florian Etti

Licht

Martin Gebhardt

Musikalische Leitung

Robert Reimer

 

Es tanzen

Peer Gynt Vladimir Malakhov (18.11. | 20.11. | 29.11. | 2.12.) | Marian Walter (25.11. | 28.11.)

Sebastian Hülk | Sprecher

Solveig Nadja Saidakova (18.11. | 20.11.) | Iana Salenko (25.11. | 28.11.)

Polina Semionova ( 29.11. | 2.12.)

Bergkönig Dinu Tamazlacaru (18.11 | 20.11. | 29.11. | 2.12.) | Vladislav Marinov (25.11. | 28.11.)

Bergkönigs Tochter Beatrice Knop (18.11 | 20.11. | 29.11. | 2.12.) | Elena Pris (25.11. | 28.11.)

Anitra Polina Semionova (18.11 | 20.11.) Elisa Carrillo Cabrera (25.11. | 28.11. | 29.11. | 2.12.)

Der Tod Leonard Jakovina (18.11. | 20.11. | 29.11. | 2.12.) | Arshak Ghalumyan (25.11. | 28.11.)

 

sowie Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

Gesangssolisten Martina Welschenbach (Solveig) Alexey Bogdanchikov (Peer Gynt) | Kathryn Lewek, Rachel Hauge, Fionnuala McCarthy (Säterinnen)

 

Extrachor der Deutschen Oper Berlin

Orchester der Deutschen Oper Berlin

 

Weitere Aufführungen

20 | 25 | 28 | 29 November | 2 Dezember 2011

Einführungen: 45 Min. vor Beginn der Vorstellungen

(nicht am Premierenabend)

 

Ticketservice (030) 20 60 92 630 | tickets@staatsballett-berlin.de

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