Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Staatsballett Berlin: LA PERI in der Staatsoper Unter den Linden. Staatsballett Berlin: LA PERI in der Staatsoper Unter den Linden. Staatsballett Berlin: LA...

Staatsballett Berlin: LA PERI in der Staatsoper Unter den Linden.

PREMIERE 27. Februar 2010, 19.00 Uhr

 

Als das Ballett LA PERI 1843 in Paris uraufgeführt wurde, befand sich der Kult um die Ballerinen auf seinem Höhepunkt. Ferne Länder und exotische Schauplätze wurden Teil romantischer Sehnsüchte, in deren Mittelpunkt ätherische Elfenwesen wie die orientalischen Péris, standen.

Inspiration für seine Inszenierung fand Vladimir Malakhov in der Musik von Friedrich Burgmüller und in zahlreichen historischen Lithographien die aus dem Umfeld der Uraufführung erhalten sind. Durch seine Liebe zum romantischen Ballett, seine Intuition und sein Gefühl für diesen Tanzstil nahm sein Traum, dieses Ballett zu inszenieren, schnell Gestalt an.

 

Nach dem Libretto von Théophile Gautier entdeckt Prinz Achmed in LA PERI seine sehnsüchtige Liebe zu einer Péri. Das engelhafte Geschöpf erscheint ihm im Opiumrausch, der Realität und Traum verschwimmen lässt. Gelangweilt von seiner verführerischen Lieblingssklavin Nourmahal, findet Achmed im ätherisch getanzten Atemzug der überirdischen Wesen die Erfüllung seiner Sehnsucht.

 

Für die Gestaltung der Bühne und der Kostüme zeichnet Jordi Roig verantwortlich, dessen Ausgangspunkt die von Théophile Gautier beschriebene romantische Sehnsucht nach dem Orient gewesen ist. Seine Ausstattung ist inspiriert von historischen Abbildungen, sie lebt von Roigs Liebe zum Detail und erweckt Bilder aus orientalischen Traumwelten des romantischen Zeitalters mit Hilfe traditioneller Theatermalerei zum Leben.

 

Unter der musikalischen Leitung von Paul Connelly und Peter Ernst Lassen (am 11.3.2010) musiziert die Staatskapelle Berlin.

 

LA PERI

Ballett in zwei Akten

Musik von Friedrich Burgmüller

eingerichtet und arrangiert von Roland Bittmann und Torsten Schlarbaum

Libretto nach Théophile Gautier

 

Choreographie und Inszenierung

Vladimir Malakhov

Bühnenbild und Kostüme

Jordi Roig

Licht

David Bofarull

Choreographische Assistenz

Ludmilla Kovaleva

Musikalische Leitung

Paul Connelly | Peter Ernst Lassen (11.3.2010)

 

Es tanzen

Diana Vishneva

Vladimir Malakhov

 

sowie Solisten und das Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

 

Staatskapelle Berlin

 

Weitere Aufführungen

4 | 11 | 12 März 2010

13 | 15 April 2010

 

Tickets: 8-84 Euro

Ticketservice: 030 20 60 92 630 | tickets@staatsballett-berlin.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑