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Staatsschauspiel München: Jens Harzer liest Arthur Rimbaud

17. November 2006, 20.00 Uhr im Marstall.

Arthur Rimbaud: Gedichte und Briefe.

In seinem schmalen, hoch konzentrierten lyrischen Werk treibt Rimbaud die Frage nach der Berechtigung künstlerischen Schaffens so weit wie kein anderer europäischer Autor seiner Zeit.

 

In seinem schmalen, hoch konzentrierten lyrischen Werk treibt Rimbaud die Frage nach der Berechtigung künstlerischen Schaffens so weit wie kein anderer europäischer Autor seiner Zeit. Die Suche nach der Unbedingtheit des poetischen Ausdrucks lässt ihm schon im Alter von zwanzig Jahren keinen anderen Ausweg als das totale dichterische Verstummen. Rimbaud vertauscht die Radikalität der Kunst mit der Radikalität des Lebens, betätigt sich als Kaufmann und Waffenschieber im Nahen Osten und in Afrika. Seine Briefe nach Frankreich sind Dokumente der Ruhelosigkeit und der bis zu seinem frühen Tod nie endenden Suche nach Identität.

 

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