Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Staatstheater Braunschweig: "Othello" von William ShakespeareStaatstheater Braunschweig: "Othello" von William ShakespeareStaatstheater...

Staatstheater Braunschweig: "Othello" von William Shakespeare

Premiere am 17.03. um 19.30 im Kleinen Haus, Magnitorwall 18. -----

Als Fremder ist Othello nach Venedig gekommen und hat es schnell zu beruf­lichem Erfolg und Ansehen gebracht, denn Othello ist der beste Mann in der venezianischen Armee. Als Othello heimlich Desdemona heiratet, steht ihr Vater Kopf.

Aber Othello wird auf Zypern gebraucht, im Krieg gegen die Türken. Desdemona verlässt ihren Vater und zieht mit Othello in die Schlacht. Auch Othellos engster Freund und neu ernannter Stellvertreter Cassio ist an seiner Seite. Und Jago. Jago wollte eigentlich die Nummer zwei nach Othello werden – er hatte die richtigen Voraussetzungen, die besten Fürsprecher, aber ist es nicht geworden. In Zypern angekommen, ist der Krieg bereits vorbei, die Schiffe der Türken auf See gesunken. Die venezianische Armee sitzt mit all ihren kampfes­wütigen und vor Kraft strotzenden Männern im Urlaubsparadies fest. Jetzt wird getrunken, gefeiert und gesungen!

 

Der gekränkte Jago beginnt seinen privaten Rachefeldzug gegen Othello, gefüttert von Rache, Neid und Eifersucht. Er spielt und verstellt sich. Jago bestimmt was Othello hört und sieht, wie er gehört und gesehen und was über ihn gesagt wird. Er zerstört das Vertrauen Othellos in Cassio, rückt Desdemona in ein zweifelhaftes Licht, entfacht Othellos Eifersucht und destabilisiert den ehrenhaften Kriegsherrn und so, fordert auch der abgesagte Krieg Tote …

 

Der Regisseur Jonas Corell Petersen, 1979 in Kopenhagen geboren, studierte Theaterregie an der nationalen Kunstakademie (Kunsthøgskolen) Oslo. Mit seiner Diplominszenierung »Unge Werthers Lidingar« (»Die Leiden des jungen Werther« von Johann Wolfgang Goethe) war er im vergangenen Februar der erste Preisträger des neuen europäischen Festivals für junge Regie »Fast Forward« am Staatstheater Braunschweig. Als Wettbewerbsgewinner des Festivals lud ihn das Staatstheater Braunschweig ein, William Shakespeares »Othello« zu inszenieren.

 

Jonas Corell Petersens Inszenierungen werden in Norwegen sowohl an den renommierten Theatern als auch bei freien Bühnen gezeigt. Nach seiner Diplominszenierung von »Unge Werthers Lidingar« am Osloer Det Norske Teatret inszenierte er im u. a. »Glaube, Liebe, Hoffnung« von Ödön von Horváth am Trøndelag Teater in Trondheim.

 

Inszenierung: Jonas Corell Petersen

Bühne und Kostüme: Sigurður Óli Pálmason

Musik: Gaute Tønder

Dramaturgie: Katrin Breschke

 

Mit:

Othello, ein schwarzer General: Tobias Beyer

Brabantio, Desdemonas Vater: Andreas Bißmeier

Cassio, ein ehrenwerter Leutnant: Oliver Simon

Jago, ein Schurke: Sven Hönig

Roderigo, ein betrogener Edelmann: David Kosel

Der Herzog von Venedig: Mattias Schamberger

Desdemona, Othellos Frau: Louisa von Spies

Emilia, Jagos Frau: Rika Weniger

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑