Theaterkompass.de Logo

STAATSTHEATER KASSEL: BONNIE UND CLYDE - Ein Stück für drei Schauspieler und einen Fluchtwagen von Thomas Richhardt

03.01.2010

Premiere: Sonntag, 10. Januar, 20.15 Uhr, tif

Bonnie und Clyde gelangen inmitten der Weltwirtschaftskrise zu Ruhm. Die beiden werden zum Inbegriff der attraktiven Desperados, die als Verbrecher ›gute Figur‹ machen.

Dass sie auch neun Polizisten erschossen, gerät leicht in Vergessenheit über den Hymnen der Popkultur, die ihnen gewidmet wurden – Filme, Songs von Georgie Fame über die Toten Hosen bis Eminem. Das Stück zeichnet ihren Weg nach: vom Kennenlernen bis zum gemeinsamen Tod im Kugelhagel am 23. Mai 1934. Dabei wird der Mythos mit einer Geschichte von heute konfrontiert, von Judith, Steini und dessen Bruder Schneise, dem Problemfall der Familie. Judith fühlt sich angezogen von seiner Abenteuerlust: No risk, no fun …

Eine Geschichte voller Musik, Komik, Lust und Action, voller Brutalität, Verzweiflung und Schmerz, die sich auch der Frage stellt, ob Menschenleben nicht zu teuer sind als Preis für Freiheit und Selbstverwirklichung.

Thomas Richhardt war Dramaturg in Münster und beim Jungen Ensemble Stuttgart, für das er 2006 Bonnie und Clyde schrieb.

Mit: Alina Rank, Björn Bonn, Aljoscha Langel

Inszenierung: Oliver Dominique Endreß, Bühne und Kostüme: Matthieu Götz

- ab 14 Jahren -

Weitere Informationen zu diesem Beitrag



Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

Teile den Beitrag auf

Background image of the page