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„Sternzeit F:A:S“: Staatsoper Unter den Linden und Caritas starten Kinderopern-Projekt in Berlin-Lichtenberg

Ab Mitte Mai 2009

Unter Anleitung von Musik- und Tanztheaterpädagogen der Staatsoper und begleitet von Sozialpädagogen der Caritas werden Kinder aus Berlin-Lichtenberg in einer einjährigen Projektarbeit eine Kinder­oper erarbeiten. Schirm­herr ist der Regierende Bürger­meister von Berlin, Klaus Wowereit.

 

FAS steht für den Stadtteil Frankfurter-Allee-Süd in Berlin-Lichtenberg. Etwa 120 junge Menschen aus Kinder- und Jugendzentren, Schulen, einem Hort, einer Musikschule und der Pfarrgemeinde St. Mauritius des Stadtteils werden gemeinsam eine Kinderoper entwickeln und im Mai 2010 auf der Probebühne der Staats­oper und in Lichtenberg aufführen. Als Vorlage dient die romantische Oper „L`étoile“ von Emmanuel Chabrier, die als Premiere an der Staatsoper Unter den Linden am 16. Mai 2010 unter der Musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle präsentiert wird.

 

Die Eindrücke aus der täglichen Lebenswelt der jungen Menschen werden in die Oper einfließen. „Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, sich einen eigenen schöpferischen und gestalterischen Weg zu er­schließen, der den Zugang zu klassischen und zeitgenössischen Kunsterfahrungen ermöglicht“, sagt Rainer Brinkmann von der Staatsoper, verantwortlich für die künstlerische Produktionsleitung. Die Caritas ist Träger des Projektes und übernimmt die sozial­pädagogische Begleitung. „Mit der Kinderoper wollen wir auf eine neue Weise offene Kinder- und Jugend­arbeit anbieten, die Impulse für den gesamten Stadtteil gibt.

 

Die Projektarbeit sehen wir als Chance, um junge Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen“, so Regina Lux-Hahn, verantwortliche Projekt­leiterin des Caritasverbandes. Nach dem Projekt­start beginnt eine erste Aufwärm- und Auswahlphase, bei der die Kinder die Möglichkeit haben, eine geeignete Rolle zu finden. Neben künstlerischen Einsatzmöglichkeiten können junge Menschen auch pro­duk­tions­spezifische Aufgaben übernehmen. Unterstützt wird das Projekt u.a. vom Berliner Projekt­fonds Kulturelle Bildung, dem Bonifatiuswerk und dem Bezirksamt Lichtenberg.

 

Weitere Informationen: Rainer O. Brinkmann – Telefon (030) 2035 4489

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