Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
STRUWWELPETER – SHOCKHEADED PETER Ein Musical von den Tiger Lillies - Württembergische Landesbühne EsslingenSTRUWWELPETER – SHOCKHEADED PETER Ein Musical von den Tiger Lillies -...STRUWWELPETER –...

STRUWWELPETER – SHOCKHEADED PETER Ein Musical von den Tiger Lillies - Württembergische Landesbühne Esslingen

Premiere: Donnerstag, 29. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

An Heiligabend 1844 legte der Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann seinem dreijährigen Sohn ein schmales Heft mit selbst verfassten Geschichten und Zeichnungen unter den Weihnachtsbaum. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er nicht im Geringsten, dass seine „lustigen Geschichten und drolligen Bilder bald zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Kinderbüchern zählen würden.

 

Und bis heute wandeln die eigensinnigen Figuren aus Hoffmanns „Struwwelpeter“ durch die Kinderzimmer: Paulinchen, die mit dem Feuer spielt, Konrad, der leidenschaftlich an seinem Daumen lutscht, oder Hans Guck-in-die-Luft, der mit seinem Kopf lieber in den Wolken hängt - gemein ist ihnen allen ihre Widerspenstigkeit, der ein jähes, kompromissloses Ende gesetzt wird.

In der schrillen Junk-Oper für Erwachsene von Phelim McDermott, Julian Crouch und Martyn Jacques kehren die unfolgsamen Kinder wieder. Die musikalische Struwwelpeteriade verortet die bekannten Warngeschichten in einem Kabinett der Skurrilitäten, durch das ein nicht minder bizarrer Theaterdirektor - nach eigenen Angaben "derr Grrößte / Schauspieler / Allerr Zeiten" - führt. Mit der Musik des britischen Kult-Trios„"The Tiger Lillies", die sich zwischen Avantgarde-Punk, Kunstlied und Zirkusmusik bewegt, entsteht ein schaurig-extravaganter Abend voll schwarzen Humors.
"Shockheaded Peter"“wurde 1998 am West Yorkshire Playhouse in Leeds uraufgeführt. Mit der Übersetzung von Andreas Marber löste das Stück kurze Zeit später ein Struwwelpeter-Fieber auf deutschen Bühnen aus, das bis heute anhält.

Ein Musical von den Tiger Lillies, Julian Crouch und Phelim McDermott. Musik von Martyn Jacques, Junk-Oper nach Motiven aus „Der Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann

Regie
    Marcel Keller
Bühne
    Marcel Keller
Kostüme
    Katrin Busching
Musik
    Patrick Bopp

Mit
    Gesine Hannemann
    Ralph Hönicke
    Benjamin Janssen
    Christian A. Koch
    Nina Mohr

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑