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Szymanowskis 'König Roger' kehrt in seine Heimat Polen zurück

Gefeierte Produktion der Bregenzer Festspiele eröffnet am 1. Juli in Warschau die erste polnische Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft.

 

Die im Festspielsommer 2009 mit Begeisterung aufgenommene Oper König Roger des polnischen Komponisten Karol Szymanowski kehrt im Juli 2011 in ihre Heimat zurück: Szymanowskis Meisterwerk wird im Rahmen der ersten Übernahme der EU-Präsidentschaft Polens im Wielki Teatr Warschau wiederaufgeführt. Premiere ist am 1. Juli 2011.

 

David Pountneys Inszenierung der Oper König Roger, die den uralten Konflikt zwischen Sinn und Sinnlichkeit als Zusammenprall frühchristlicher Askese und spätantiker Lebensbejahung auf die Bühne bringt, ist eine Koproduktion mit dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona (wo das Werk bereits im November 2009 zu sehen war) und wurde von Publikum und Presse in Bregenz als „grandiose“ und „großartige“ Leistungen gewürdigt, die einen „wahren Festspielabend“ bescherten.

 

Nicht nur die packende Inszenierung Pountneys im Bühnenbild von Raimund Bauer, auch die musikalische Umsetzung unter der Leitung von Sir Mark Elder am Pult der Wiener Symphoniker sorgte für Begeisterung. Im März 2010 erhielten Bühnenbildner Raimund Bauer und die Bregenzer Festspiele für König Roger auch den renommierten deutschen Bühnenpreis Opus, der Produktionen aus Theater, Oper, Klassik und Pop würdigt, die neue Ansätze des kreativen Technikeinsatzes zeigen.

 

 

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